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Sampdoria-Stürmer Antonio Cassano entschuldigt sich für seinen Ausraster

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Cassano: "Ich will bei Sampdoria bleiben"

17.12.2010, 09:19 Uhr | dpa, dpa

Sampdoria-Stürmer Antonio Cassano entschuldigt sich für seinen Ausraster. Entschuldigt sich beim Klub-Präsidenten Riccardo Garrone für seine verbalen Aussetzer: Antonio Cassano. (Foto: imago)

Entschuldigt sich beim Klub-Präsidenten Riccardo Garrone für seine verbalen Aussetzer: Antonio Cassano. (Foto: imago)

Erschrocken von den drastischen Konsequenzen seines jüngsten Ausrasters kämpft Italiens reumütiger Star Antonio Cassano gegen seinen Rauswurf bei Sampdoria Genua. "Es tut mir leid und ich habe Dr. Garrone vor der Mannschaft bereits um Verzeihung gebeten", sagte der als unberechenbarer Hitzkopf verrufene Nationalspieler. Das Enfant Terrible des italienischen Fußballs hatte in der vergangenen Woche nach Angaben der "Gazzetta dello Sport" Sampdorias Klub-Präsidenten Riccardo Garrone als "Arschloch" und "alten Scheißkerl" beschimpft.

"Ich will bei Sampdoria bleiben", betonte der zerknirschte Fußballer. Sampdoria hat den 28-Jährigen suspendiert und bei der Liga die sofortige Auflösung seines bis 2013 laufenden Vertrages sowie die Einstellung der Gehaltszahlung von jährlich rund 5,4 Millionen Euro beantragt. Damit ist die neue Offensiv-Hoffnung der italienischen Nationalelf gemäß dem Ethik-Kodex der Azzurri gleichzeitig auch für die Nationalmannschaft gesperrt.

Cassano beschimpft Klub-Präsidenten

Auslöser für den Bruch zwischen Sampdoria und seinem Star war eine heftige Auseinandersetzung des Fußballers mit seinem Klub-Präsidenten. Cassano weigerte sich, seinen Chef zu einer Feier zu begleiten und überzog den entsetzten Garrone vor Funktionären und Spielern mit unflätigen Schimpfwörtern. Eine schriftliche Entschuldigung verweigerte er zunächst.

Nach Angaben seines Anwalts kam er der Bitte seines Präsidenten nicht nach, weil er zuvor bereits eine andere wichtige Einladung abgelehnt habe, um den Abend mit seiner schwangeren Frau zu verbringen.

Cassano: "Ich will mein Privatleben nicht öffentlich machen"

"Ich habe den mir nahestehenden Personen vor dem Vorfall mehrfach erklärt, dass ich mich derzeit mit meiner Frau in einem besonderen Moment befinde und ich deshalb so oft wie möglich bei ihr sein möchte", teilte Cassano am Wochenende mit. "Dafür gibt es einen Grund, aber ich will mein Privatleben nicht öffentlich machen", sagte der Fußballer. Inwiefern dieser verständliche Wunsch eine Entschuldigung für die Beleidigung des Präsidenten sein soll, erklärte Cassano nicht.

Genua müsste auf eine Ablösesumme von 20 Millionen Euro verzichten

Der Klub wich denn auch nicht von seiner harten Haltung ab. "Bis sich die Liga äußert, werden wir die Angelegenheit nicht mehr kommentieren", teilte Sampdoria mit. Am Wochenende spielte der Klub ohne Cassano und gewann 1:0 in Cesena. Obwohl sich Klub-Funktionäre noch um eine Vermittlung zwischen dem Vereinsboss und dem Fußballer bemühen, stehen die Zeichen weiterhin auf Trennung. Und das, obwohl Garrone mit der Kündigung Cassanos auf eine Ablösesumme von schätzungsweise 20 Millionen Euro verzichten würde. Inter Mailand, Juventus Turin und der AC Mailand sowie Manchester City wurden als neue Klubs gehandelt.

Doch Quertreiber Cassano ist bislang mit seiner arroganten und aufbrausenden Art überall angeeckt. Fabio Capello musterte ihn bei Real Madrid ebenso aus disziplinarischen Gründen aus wie Ex-Nationaltrainer Marcello Lippi, der sich stets weigerte, den hoch talentierten, aber undisziplinierten Kicker zu berufen.

Cassano bricht Versprechen

Bei Sampdoria schien er endlich zur Ruhe gekommen zu sein. Präsident Garrone galt bislang als väterlicher Freund des schwierigen Stars. Bei seiner Heirat schwor Cassano vor wenigen Monaten noch: "Jetzt ist Schluss mit den Ausrastern." Als der neue Nationalcoach Cesare Prandelli die Squadra Azzurra nach dem Debakel bei der WM in Südafrika rund um Cassano aufbaute und der Sampdoria-Star überzeugte, schien er die Kurve bekommen zu haben. Prandelli rief Cassano am Wochenende an. "Versprechungen machte er ihm aber nicht", berichtete die "Gazzetta dello Sport".

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