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US-Palermo-Boss will seinen Klub verkaufen

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Palermo-Chef: "Das ist nicht mehr mein Sport"

11.11.2010, 16:07 Uhr | sid,dpa, dpa, sid

US-Palermo-Boss will seinen Klub verkaufen. Will sich aus dem Fußball-Geschäft zurückziehen: Palermo-Boss Maurizio Zamparini. (Foto: imago)

Will sich aus dem Fußball-Geschäft zurückziehen: Palermo-Boss Maurizio Zamparini. (Foto: imago)

Weil er sich von den Schiedsrichtern benachteiligt fühlt, will der Präsident des italienischen Erstligisten US Palermo seinen Verein verkaufen. Maurizio Zamparini riss nach dem 1:3-Niederlage gegen den AC Mailand der Geduldsfaden. "Ich werde eine Bank beauftragen, den Klub zu verkaufen. Das ist einfach nicht mehr mein Sport."

Zamparini war wegen angeblicher Fehler des Unparteiischen beim Spiel in Mailand nicht mehr zu bremsen und setzte zu einem Rundumschlag gegen die Top-Klubs der Serie A an: "Nach einem mehr als 25-jährigen Kampf verlasse ich geschlagen eine pseudo-sportliche Welt, in der die Werte der Fairness immer mehr verschwunden sind", schrieb der 69-jährige auf der Internetseite von Palermo.

Geld regiert die Serie A

Er unterstellte den Top-Klubs wie Inter, dem AC Mailand und Juventus Turin indirekt eine Manipulation der Liga. "Es regiert die wirtschaftliche und mediale Macht von drei bis vier Klubs, die mit allen Mitteln die Titel nur unter sich aufteilen wollen." Der Unternehmer hatte bereits des Öfteren gedroht, seinen Klub zu verkaufen und dem Profi-Fußball den Rücken zu kehren.

Palermos Präsident reicht es

Offenbar hatte die schwache Leistung von Schiedsrichter Luca Banti bei Palermos 1:3-Niederlage beim AC Mailand am Mittwoch das Fass zum Überlaufen gebracht. Der Unparteiische verweigerte den Sizilianern zwei Elfmeter, übersah allerdings auch einen Strafstoß für Milan. "Jetzt reicht es", sagte Zamparini nach dem Spiel.

Der Bessere soll auch in Italien gewinnen

"Ich hoffe, dass ich das Ruder an Jüngere übergeben kann, die Enthusiasmus und Kraft haben, um dem Fußball seine sportlichen Werte zurückzugeben", sagte Zamparini. Er sei müde, wünsche sich aber, dass in Italien wieder der Bessere und nicht der Mächtigere gewinne.

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