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Serie A: Streik der Spieler wegen neuen Einheitsvertrags wird kommen

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Serie A - Streik  

Streik der Spieler ist nicht mehr zu verhindern

02.02.2011, 12:21 Uhr | dpa, sid, dpa, sid

Serie A: Streik der Spieler wegen neuen Einheitsvertrags wird kommen . Sergio Campana ist der Präsident der italienischen Spielergewerkschaft AIC. (Foto: imago)

Sergio Campana ist der Präsident der italienischen Spielergewerkschaft AIC. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Italiens Fußball-Profis wollen noch vor Weihnachten in den Streik treten. Die Fußballergewerkschaft (AIC) hat den im September ausgesetzten Streik in der Serie A ausgerufen. "Die Spieler werden aus Protest an einem Spieltag nicht auflaufen. Der Termin des Streiks wird am 30. November bekanntgegeben", teilte die AIC auf Ihrer Internetseite mit. Liga und Fußballer streiten seit Monaten über den neuen Lizenzspielervertrag. Im Oktober hatte die AIC die Verhandlungen mit der Profiliga abgebrochen.

"Seit September sind keine Schritte vorwärts gemacht worden. Wir haben die Verhandlungen abgebrochen und sind hinsichtlich der künftigen Entwicklungen nicht optimistisch", hatte AIC-Präsident Sergio Campana damals gesagt. Er hatte Verbandspräsident Giancarlo Abete aufgefordert, als Vermittler tätig zu werden.

Kicker sträuben sich gegen geplante Beschneidungen ihrer Rechte

Die Klubs wollen in Zukunft Spieler ohne deren Zustimmung transferieren können, sofern den Kickern dabei kein finanzieller Verlust oder sportlicher Abstieg droht. Außerdem sollen die Gehälter flexibler und stärker an die Leistungen gebunden werden können. Der Spieler soll überdies keine freie Arztwahl mehr haben. Und: Die Liga will einen Verhaltenskodex für Spieler installieren. Diesen Katalog an Neuerungen lehnen die Fußballer kategorisch ab. Ein Vermittlungsversuch des italienischen Fußballverbandes (FIGC) war gescheitert. FIGC-Präsident Giancarlo Abete kündigte daraufhin die Einsetzung eines Kommissars an. Dessen Kompetenzen werde der FIGC mit dem obersten Gericht des Nationalen Olympischen Komitee Italiens (CONI) abstimmen.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Die Profis hatten bereits im Sommer für Ende September einen Spielerstreik angekündigt. Kurz vor dem Streiktermin einigten sich beide Parteien auf eine Aussetzung der Protestaktion bis zum 30. November. In den bisherigen Verhandlungsrunden zeigten sich die Fußballklubs jedoch nicht kompromissbereit.

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