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Premier League: Indische Geflügelkette übernimmt die Blackburn Rovers

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Premier League - Blackburn Rovers  

Erster Inder auch in der Premier League "inside"

19.11.2010, 15:32 Uhr | t-online.de, sid, t-online.de, sid

Premier League: Indische Geflügelkette übernimmt die Blackburn Rovers. Das indische Huhn entdeckt seine Lust am Kicken: "Venky's" kauft sich die Blackburn Rovers. (Montage: t-online.de, Fotos: AFP, imago)

Das indische Huhn entdeckt seine Lust am Kicken: "Venky's" kauft sich die Blackburn Rovers. (Montage: t-online.de, Fotos: AFP, imago)

63 Jahre nach der Unabhängigkeit Indiens von der englischen Krone ist es soweit: Eine indische Geflügelkette ("Venky's") übernimmt einen Klub der englischen Premier League. Die hat bisher schon diverse arabische Scheichs erlebt und Investoren aus den USA hereingelassen, aber noch keine Inder. Die Blackburn Rovers schreiben diesbezüglich Geschichte. Als Tabellen-14. ist der dreimalige Meister derzeit wahrlich nicht die erste Adresse im Mutterland des modernen Fußballs. Deshalb waren 99,9 Prozent der Anteile am Klub für umgerechnet etwa 27 Millionen Euro (23 Millionen englische Pfund) auch vergleichsweise erschwinglich.

Hinter "Venky's" verbirgt dich die Familie Rao. Die belässt - anders, als bei anderen Übernahmen weltweit - das Management der Rovers unter Führung von John Williams auf deren Posten. Die Botschaft: Mit indischem Geld und englischem Know-how soll der finanziell wie sportlich nur noch leidlich konkurrenzfähige Verein wieder Wind in die schlaffen Segel bekommen. "In den vergangenen zehn Jahren hat die globale Bedeutung der Premier League immens zugenommen", sagte Paul Egerton-Vernon auf der offiziellen Rovers-Homepage. Egerton Vernon ist Präsident der Jack Walker Settlement Trustees, der Organisation, zu der auch "Venky's" zählt.

Aus der Historie soll globale Bedeutung erwachsen

Nach deren Vorstellung sollen die Rovers zu einer globalen Marke werden. "Venky's"-Vorstandsmitglied Anuradha J. Desai sagte: "Die Blackburn Rovers sind eine historische Institution. Sie haben die Premier League gewonnen. Wir wünschen uns die Unterstützung der Fans, um im Interesse des Klubs das Beste für ihn zu erreichen."

Kein böses Ende wie in Liverpool erwünscht

Immerhin wissen auch die Inder um die "Revolte" jüngst in Liverpool, wo die ungeliebten US-Investoren George Gillett und Tom Hicks auf Initiative der Fans des Rekordmeisters am 15. Oktober per Gerichtsentscheid endgültig rausgeekelt worden waren. Sie haben stattliche 400 Millionen Euro Schulden hinterlassen - für den nächsten Investor aus Übersee: die Firma New England Sport Ventures unter Boss Thomas Werner. "Es ist zweitrangig, woher der neue Besitzer stammt", kommentierte Liverpools Anführer der Fan-Initiative, James McKenna, im Fußball-Magazin "11 Freunde". Über allem stünde: "Wir sind Hicks und Gillett los!"

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