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Spieler-Streik in Italien abgewendet

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Italiens Spieler streiken doch nicht

08.12.2010, 14:46 Uhr | sid, sid

Spieler-Streik in Italien abgewendet. Gewerkschaftsmitglied Massimo Oddo (AC Mailand, li.) und AIC-Präsident Sergio Campana. (Foto: imago)

Gewerkschaftsmitglied Massimo Oddo (AC Mailand, li.) und AIC-Präsident Sergio Campana. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Der Streik von Italiens Fußball-Profis und die damit verbundene Absage des 16. Spieltages der Serie A am kommenden Wochenende ist abgewendet. Nach mehrstündigen Verhandlungen unter der Leitung des italienischen Verbandspräsidenten Giancarlo Abete einigten sich die Fußballer-Gewerkschaft AIC und die Serie A über den neuen Kollektiv-Vertrag für den Zeitraum 2011 bis 2013.

Eine Einigung war zuletzt wegen zahlreicher Streitpunkte nicht zustande gekommen. Aus diesem Grund hatte die Profi-Gewerkschaft einen Streik für das bevorstehende Wochenende ausgerufen. Der AIC um Präsident Sergio Campana gelang es nun in den jüngsten Verhandlungen, zwei stark umstrittene Artikel aus dem neuen Kollektiv-Vertrag streichen zu lassen. Die Liga verzichtete auf die Regel, nach der sich Profis einem Klubwechsel nicht mehr verweigern dürfen, wenn sie dadurch keine finanziellen Verluste erleiden und der neue Verein sportlich ähnlich stark einzuschätzen ist.

Leistungsbezogene Gehälter

Die Klubs wollten Spieler nach US-Vorbild ohne deren Zustimmung transferieren. Der neue Kollektiv-Vertrag regelt, dass das Gehalt der Spieler aber enger an die persönlichen Leistungen gebunden werden soll. Verbandspräsident Abete hatte alles versucht, um den Streik abzuwenden. Der Präsident des Olympischem Komitees für Italien (CONI), Gianni Petrucci, hatte den angedachten Ausstand scharf kritisiert.

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"Ein Fußballerstreik wäre einfach absurd. Man muss zwar die Rechte der Spieler respektieren, aber auch berücksichtigen, dass der Fußball in den letzten Jahren keine schwierigeren Zeiten erlebt hat. Wer streikt, begreift nicht die Situation, die Italien und ganz Europa erlebt", sagte Petrucci. Schon zu Beginn der Saison hatten die Profis wegen der Verhandlungen um den neuen Kollektiv-Vetrag mit einem Streik gedroht.

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