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Racing Santander: Indischer Milliardär zeigt Interesse an spanischem Erstligisten

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Spanien - Primera Division  

Indischer Milliardär zeigt Interesse an spanischem Erstligisten

20.01.2011, 15:05 Uhr | sid, t-online.de, sid, t-online.de

Racing Santander: Indischer Milliardär zeigt Interesse an spanischem Erstligisten. Das traditionsreiche Vereins-Emblem des spanischen Erstligisten Racing Santander. (Foto: imago)

Das traditionsreiche Vereins-Emblem des spanischen Erstligisten Racing Santander. (Foto: imago)

Geldsegen von "Mr. Ali"? Der hochverschuldete spanische Erstligist Racing Santander steht offenbar kurz vor dem Verkauf. Der indische Milliardär Ahsan Ali Syed will einem Medienbericht zufolge 30 bis 40 Millionen Euro investieren, um beim derzeitigen 14. der Primera Division einzusteigen. Die Regierung der nordspanischen Region Kantabrien, die dem Klub ein millionenschweres Darlehen gewährt hatte, gab bereits ihr Einverständnis. "Ohne die Geldspritze des Inders sähe die Zukunft des Vereins ziemlich finster aus", sagte Kantabriens Ministerpräsident Miguel Angel Revilla.

"Nachdem wir in den vergangenen Monaten einige Möglichkeiten in verschiedenen Ländern beobachtet haben, glauben wir nun, dass Racing am besten zu unserer Strategie passt. Es ist ein gut geführter Klub mit hohem Zukunftspotenzial", wurde Ali Syed in einem Interview mit der Tageszeitung "El Diario Montanes" zitiert.

Milliardär will Santander neu aufbauen

Ali Syed will dem Bericht zufolge in den nächsten fünf Jahren gut 90 Millionen Euro in den Verein investieren. "Es war schon immer ein Traum von mir, einen Fußballverein zu besitzen und meine Mannschaft spielen zu sehen", sagte der Milliardär.

Reich durch zahlreiche Firmen und Beteiligungen

Der auch als "Mr. Ali" bekannte Inder, der in Bahrain über ein Imperium von 133 Firmen und Beteiligungen verfügt, hatte sein Auge zunächst auf den englischen Fußball geworfen. Sein Vorhaben, den Erstligisten Blackburn Rovers zu kaufen, gab der 36-Jährige jedoch aufgrund der hohen Schulden des Vereins auf.

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