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Asiens Verbandschef will Blatter loswerden

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Asiens Verbandschef spricht sich gegen Blatter aus

25.01.2011, 15:57 Uhr | dpa, dpa

Asiens Verbandschef will Blatter loswerden. Rivalen? Asiens Fußballchef Hammam und Fifa-Chef Blatter. (Foto: imago)

Rivalen? Asiens Fußballchef Hammam und Fifa-Chef Blatter. (Foto: imago)

Asiens Verbandschef Mohamed Bin Hammam hat sich für eine Veränderung an der FIFA-Spitze ausgesprochen, hält aber an den umstrittenen Plänen einer Sommer-WM 2022 in Katar fest. "Es ist immer besser für eine Organisation, frische Leute und neues Blut zu haben", erklärte der hochrangige Fußball-Funktionär aus Katar am Rande des Asien-Cups.

Bin Hammam hält eine grundsätzliche Beschränkung der Präsidentenzeit auf acht oder zwölf Jahre für nötig. Der 74 Jahre alte Schweizer Joseph Blatter steht seit 1998 an der FIFA-Spitze und strebt am 1. Juni beim Kongress in Zürich eine vierte Amtszeit an. "Ich nehme die Äußerungen zur Kenntnis, werde sie aber nicht kommentieren", sagte Blatter in einer ersten Reaktion.

"Ein Wechsel ist dringend nötig"

In längeren Amtszeiten sieht Hammam eine Gefahr: "Meine Meinung ist, wenn jemand erstmals eine Position anstrebt, ist er ehrlich. Aber die Korruption startet danach. Je länger sie ein Amt ausüben, desto unwichtiger wird das Spiel in ihren Taten und ihrer täglichen Arbeit. Ihr Augenmerk ist immer darauf gerichtet: Wie kann ich länger bleiben?" Das würde nicht nur auf die FIFA zutreffen. Egal ob deren Chef Blatter ernsthaft und ehrlich die Korruption bekämpfe und sich um mehr Transparent bemühe, werde er immer mit Leuten konfrontiert sein, die seine Anstrengungen anzweifeln. "Ich glaube, ein Wechsel ist dringend nötig", sagte Bin Hammam. Der 61-Jährige ließ allerdings offen, ob er selbst beim Kongress des Weltverbandes am 31. Mai und 1. Juni gegen den Amtsinhaber antreten werde. Er sei gefragt worden, bestätigte Bin Hammam, "aber ich denke, ich bin nicht der Einzige".

Absage an eine Winter-WM

Bin Hammam lehnt auch die Verlegung des Weltturniers 2022 in den Winter ab, schließt aber grundsätzliche Verschiebungen bei WM-Terminen nicht aus. "Ich halte an der Entscheidung meines Landes und des Weltverbandes FIFA fest, die WM im Juni und Juli zu organisieren." Schon bei der Bewerbung hätten alle von den Wetter-Bedingungen gewusst, die Organisatoren versprachen entsprechende Lösungen und seien auch von den neuen Diskussionen nicht beunruhigt. "Und alle können uns von jetzt an beobachten", sagte Bin Hammam, der als einer der einflussreichsten Funktionäre im Weltverband FIFA gilt. Seinen größten Erfolg feierte Bin Hammam, als die FIFA-Exekutive im Dezember seinem Land Katar den Zuschlag für die WM 2022 gab.

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