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AS Rom: Claudio Ranieri tritt zurück

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AS Rom: Ranieri wirft hin, Montella übernimmt

21.02.2011, 15:26 Uhr | dpa, t-online.de, sid, sid, t-online.de, dpa

AS Rom: Claudio Ranieri tritt zurück. Wirft beim AS Rom das Handtuch: Claudio Ranieri. (Foto: imago)

Wirft beim AS Rom das Handtuch: Claudio Ranieri. (Foto: imago)

Claudio Ranieri hat die Konsequenzen aus der Talfahrt des AS Rom gezogen und ist als Trainer des Traditionsvereins zurückgetreten. Nachfolger wird der ehemalige Angreifer Vincenzo Montella. Dies gab der Verein am Montag bekannt.

Tags zuvor war Ranieri nach der 3:4-Niederlage bei CFC Genua zurückgetreten. "Ich habe immer an das Wohl des AS Rom gedacht. Nach einem Spiel wie heute denke ich, dass es richtig ist, ein Zeichen zu setzen. Ich habe beschlossen, von meinem Amt zurückzutreten", hatte der 59-Jährige gesagt.

AS Rom derzeit Achter

Der 36 Jahre alte Montella beendete 2009 seine aktive Karriere als Profi und arbeitete seitdem als Jugendtrainer bei den Römern. In der italienischen Meisterschaft belegt der Klub aktuell Platz acht mit 16 Punkten Rückstand auf Spitzenreiter AC Mailand. In der Champions League droht nach dem 2:3 im Hinspiel gegen Schachtjor Donezk das Achtelfinal-Aus.

Aufgebrachte Fans

Am Samstag hatten rund 200 Fans des Traditionsvereins wegen der jüngsten Leistungen ihrer Mannschaft protestiert, als diese in Trigoria trainierte. Die aufgebrachten Tifosi warfen Feuerwerkskörper und Rauchbomben in Richtung des Spielfeldes. Die Polizei musste eingreifen, um die Leute unter Kontrolle zu bringen. Vier Fans wurden festgenommen, acht Personen wurden verletzt.

UniCredit verhandelt mit Di Benedetto

Der Klub befindet sich in einer kritischen Situation. Die Mailänder Bank UniCredit führt als Mehrheitsaktionärin des AS Rom exklusive Verhandlungen mit dem italo-amerikanischen Industriellen Thomas Di Benedetto, der den einstigen Rudi-Völler-Klub übernehmen möchte. Der 61-jährige Di Benedetto, seit 1978 Minderheitsaktionär des Bostoner Baseball-Klubs Red Sox, ist letzter verbliebener Interessent. Insgesamt waren UniCredit fünf Offerten vorgelegt worden. Di Benedetto ist laut Medienberichten bereit, 130 Millionen Euro in den verschuldeten Verein von Kapitän Francesco Totti zu investieren.


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