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Mourinho fast England-Coach geworden

28.03.2011, 16:39 Uhr | dpa, dpa

Mourinho fast England-Coach geworden. Beinahe hätte José Mourinho die englische Nationalmannschaft als Trainer übernommen. (Foto: imago)

Beinahe hätte José Mourinho die englische Nationalmannschaft als Trainer übernommen. (Foto: imago)

Fast hätte José Mourinho die englische Nationalmannschaft als Cheftrainer übernommen. Wie er der französischen Sportzeitung "L'Équipe" mitteilte, scheiterte der Vertragsschluss jedoch wenige Stunden vor Schluss. Anstelle von José Mourinho übernahm dann Fabio Capello dieses Amt und führte das Team ins Achtelfinale der WM 2010, in dem die Three Lions gegen Deutschland verloren.

Kurz vor Vertragsabschluss

Der portugiesische Star-Trainer José Mourinho stand nach eigenen Worten kurz vor einem Engagement als England-Coach. Im Jahr 2007 hätte er fast als Nachfolger von Steve McClaren unterzeichnet. Im Herbst jenen Jahres war Mourinho bei Chelsea ausgeschieden und England hatte gerade die Qualifikation zur EM 2008 verpasst. "Ich war nur Stunden davon (der Unterzeichnung des Vertrags) entfernt", erklärte der 47 Jahre alte Trainer von Real Madrid. "In letzter Sekunde" habe er es sich aber anders überlegt.

Mourinho ist lieber Vereinstrainer

Mourinho, der unter anderem mit dem FC Porto (2005) und Inter Mailand (2010) die Champions League gewann, ließ zudem durchblicken, dass er auch in Zukunft wohl kaum als Nationaltrainer arbeiten möchte. "Als Nationaltrainer hast Du nur ein Spiel pro Monat. Den Rest der Zeit sitzt man im Büro oder schaut sich Videos an. Man muss auf den Sommer warten, um erst bei der Euro oder der WM öfter auf dem Platz zu sein. Das ist nichts für mich", sagte der Portugiese.

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Erfahrungen in Afrika und Japan gesammelt

Mourinho war nach seinem Weggang vom FC Chelsea fast neun Monate lang arbeitslos, "um auf den richtigen Verein zu warten", bevor er im Juni 2008 bei Inter Mailand unterschrieb. "Der erste Monat nach meinem Weggang von Chelsea war toll. Ich war in Afrika, Japan, habe Sachen gemacht, für die ich nie Zeit gehabt hatte. Der zweite Monat war dann noch gut, aber vom dritten Monat an war es schrecklich, einfach furchtbar", erinnert sich der Portugiese.

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