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Spanische Fans atmen auf: Kein Boykott!

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Spanische Fans atmen auf: Ball rollt weiter

30.03.2011, 11:48 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Spanische Fans atmen auf: Kein Boykott!. Keine leeren Ränge am Wochenende in Spanien. Ein Gericht lehnte den Streik der spanischen Profiliga ab. (Foto: imago)

Keine leeren Ränge am Wochenende in Spanien. Ein Gericht lehnte den Streik der spanischen Profiliga ab. (Foto: imago)

Die spanischen Fußballclubs dürfen den Ligabetrieb am kommenden Wochenende nicht boykottieren. Ein Gericht in Madrid entschied am Mittwoch per Einstweiliger Verfügung, dass die angesetzten Spiele der 1. und 2. Liga wie geplant stattfinden müssen. Es gab damit dem Antrag von sechs Erstligavereinen statt, die einen Boykottbeschluss der Profi-Liga (LFP) angefochten hatten. Die Fans wird es freuen, dass es (vorerst) zu keinem Spielstreik kommt. Sie wären doch die Leittragenden der ganzen Aktion gewesen.

Forderung nach höheren TV-Einnahmen

Espanyol Barcelona, der FC Villarreal, Real Saragossa, Athletic Bilbao, Real Sociedad San Sebastian und der FC Sevilla sahen den Streik als unangemessene Maßnahme an und gingen dagegen gerichtlich vor. Die Mehrheit der Vereine wollte hingegen den Ligabetrieb erstmals in der Geschichte des spanischen Profifußballs zum Erliegen bringen. Damit sollte der Forderung nach mehr Fernsehgeldern Nachdruck verliehen werden. In einer ersten Stellungnahme der Profi-Liga LFP zum Urteil hieß es, man "respektiere die Entscheidung des Gerichts", aber man bestehe weiter auf den "Forderungen gegenüber der Regierung".

Fernsehgelder ungleichmäßig verteilt

Seit 1997 gilt ein Gesetz, wonach ein Spiel der ersten Liga kostenlos im Fernsehen übertragen werden darf. In Spanien sind vor allem die Renommierklubs FC Barcelona und Real Madrid die Nutznießer der TV-Rechte-Vermarktung vor allem im Pay-TV-Bereich. Beide zusammen sollen pro Jahr 125 Millionen Euro aus den Fernsehrechten erlösen - ein Vielfaches der Summe für die anderen Erstliga-Vereine.

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