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Scolari stichelt gegen Ballack: "Er war eifersüchtig"

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Scolari gegen Ballack: "Er war eifersüchtig"

30.03.2011, 16:28 Uhr | sid, sid

Scolari stichelt gegen Ballack: "Er war eifersüchtig". Luiz Felipe Scolari (li.) attackiert Michael Ballack. (Montage: t-online.de)

Luiz Felipe Scolari (li.) attackiert Michael Ballack. (Montage: t-online.de)

Der ehemalige brasilianische Weltmeistertrainer Luiz Felipe Scolari hat heftige Vorwürfe gegen seinen früheren Spieler Michael Ballack erhoben. Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft sei "eifersüchtig" auf seinen Konkurrenten Deco gewesen, weil Scolari den portugiesischen Nationalspieler Ballack während seiner Zeit beim englischen Spitzenklub FC Chelsea vorgezogen habe, sagte Scolari dem brasilianischen Fernsehsender "TV Globo".

Ballack habe nicht verstanden, dass er nichts gegen ihn persönlich gehabt habe, ergänzte Scolari, sondern Deco deshalb habe spielen lassen, weil er das als besser für sein Team empfunden habe. Zudem warf Scolari Ballack mangelnde Kommunikationsfähigkeiten vor. "Ich wollte, dass Deco das Problem mit Ballack aus der Welt schafft. Aber das war nicht möglich. Sie haben nicht gesprochen", sagte der brasilianische WM-Coach von 2002.

Scolari macht Ballack für seine Entlassung mitverantwortlich

Schon unmittelbar nach seinem Rauswurf bei den Blues im Februar 2009 hatte Scolari Ballack sowie die Chelsea-Profis Didier Drogba und Petr Cech für seine vorzeitige Demission verantwortlich gemacht. Er bezeichnete das Trio damals als "meine Feinde". Ballack wehrte sich, bezeichnete die Vorwürfe als unwahr. Er lobte Scolari als "großen Trainer" und führte die Schwierigkeiten mit dem Coach auf sprachliche Probleme zurück.

Scolari legte auch gegen Drogba nach. Weil der ivorische Nationalspieler Probleme gemacht habe, habe er ihn verkaufen wollen. "Drogba glaubte, dass er der Star der Mannschaft war, und ich hatte Konflikte mit ihm. Ich wollte (Chelsea-Besitzer Roman) Abramowitsch überzeugen, Drogba gegen Adriano von Inter (Mailand) zu tauschen, weil der leichter zu kontrollieren gewesen wäre", sagte er.

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