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Dicke Luft bei Ajax! Cruyff räumt auf

01.04.2011, 08:57 Uhr | sid, dpa

Heiße Luft bei Ajax! Cruyff räumt auf. Johan Cruyff (li.) saniert Ajax Amsterdam. Auch Assistenztrainer Danny Blind soll "abdampfen". (Foto: imago)

Johan Cruyff (li.) saniert Ajax Amsterdam. Auch Assistenztrainer Danny Blind soll "abdampfen". (Foto: imago)

Einst war Ajax Amsterdam eine große Nummer auf der Fußballbühne, doch seit Jahren ist der einstige Europacup-Sieger nur noch ein Schatten seiner selbst. Nun mischt Fußball-Legende Johan Cruyff den Rekordmeister mit seinen Reformplänen mächtig auf.

Die Entwicklung des niederländischen Rekordmeisters Ajax Amsterdam ist Cruyff seit Jahren ein Dorn im Auge. Jetzt räumt der 63-Jährige, der 1964 bei Ajax seine Weltkarriere startete, den Klub mit seinen Reformplänen auf - allerdings mit überraschenden Folgen.

Cruyff kritisiert und ändert

Vor einigen Wochen wurde der inzwischen fast 64-Jährige als "Retter" engagiert. Es gab nur wenig, was Cruyff seitdem nicht scharf kritisierte oder infrage stellte, immer wieder auch öffentlich. So gut wie alles müsse sich ändern, auch personell. Laut der niederländischen Zeitung "Algemeen Dagblad" sollten mehrere Jugendtrainer gehen, Angehörige des medizinischen Betreuerstabs und auch Assistenztrainer Danny Blind. Cruyff wurde mit den Worten zitiert, sie sollten gefälligst "abdampfen".

Zahlreiche Rücktritte in der Führungsetage

Kurz vor Beginn einer von Cruyff anberaumten Versammlung des Mitgliederrats traten der Klubvorsitzende Uri Coronel und der vierköpfige Aufsichtsrat zurück. "Johan ließ uns keine Wahl. Es hieß: Entweder schlucken oder gehen. Sonst gibt es eine große Schlägerei. Er hat gesagt, wenn Ajax-Direktor van den Boog nicht tut, was ich will, dann müsst ihr alle weg", erklärte Coronel auf einer Pressekonferenz. "Cruyff ist Gott bei Ajax. Er ist nicht irgendjemand. Er ist ein halber oder vielleicht sogar ein ganzer Gott. Er hat uns diktiert, dass acht Personen Ajax sofort verlassen müssen", fügte Coronel hinzu.

"Es muss sich rasch etwas ändern"

Bisher brachte die konsequente Linie von Cruyff den Klub aber nicht den Erfolg zurück. Nach einem enttäuschenden 2:3 gegen ADO Den Haag stehen die Amsterdamer "Gottessöhne" nun auf Platz drei der Eredivisie, sechs Punkte hinter Spitzenreiter PSV Eindhoven. Dies sei der denkbar ungünstigste Zeitpunkt für einen Krieg der Eitelkeiten in der Ajax-Führungsetage, hieß es im Kommentaren. "Es muss sich rasch etwas ändern." Dass "Ehrenmänner wie Uri Coronel" gehen würden, sei nicht schön, sagte Johan Cruyff. "Allerdings ist das ihr Problem."


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