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Real Madrid: Jose Mourinhos neunjährige Serie gerissen

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Mourinhos neunjährige Serie gerissen

03.04.2011, 12:12 Uhr | sid, t-online.de

Real Madrid: Jose Mourinhos neunjährige Serie gerissen. Jose Mourinho vermisste beim Heimspiel gegen Gijon das Glück. (Foto: Reuters)

Jose Mourinho vermisste beim Heimspiel gegen Gijon das Glück. (Foto: Reuters)

Eine der unglaublichsten Serien des internationalen Fußballs ist beendet: Jose Mourinho, Trainer von Real Madrid, hat nach über neun Jahren wieder ein Heimspiel in einer nationalen Meisterschaft verloren. Das 0:1 (0:0) gegen Sporting Gijon beendete somit nicht nur die Meisterschaftsträume der Königlichen, sondern auch Mourinhos persönliche Serie von 150 Heimspielen ohne Niederlage.

Seine letzte Heimniederlage als Vereinscoach in einem Meisterschaftsspiel datiert vom 23. Februar 2002, als der Portugiese mit dem FC Porto 2:3 gegen den SC Beira Mar unterlag. Anschließend hielt Mourinho seine Weste bei den Stationen FC Chelsea und Inter Mailand sauber.

Barcelona nutzt Reals Patzer

Der Trainer erwies sich in der Stunde einer seiner größten Niederlagen als guter Verlierer. Mourinho gratulierte jedem einzelnen Spieler von Sporting Gijon zum historischen 1:0-Sieg im Estadio Santiago Bernabeu.

Titelverteidiger und Erzrivale FC Barcelona nutzte die Gunst der Stunde und vergrößerte mit dem 1:0 (0:0) beim bis dato drittplatzieren FC Villarreal den Vorsprung auf acht Punkte bei noch acht ausstehenden Spielen. Shakira-Freund Gerard Pique (67. Minute) sorgte mit seinem Treffer für den Erfolg der Katalanen.

Real glücklos

Angesichts des Vorsprungs von Barcelona schreibt Mourinho den Titel ab: "Die Mathematik sagt, dass wir den Titel noch nicht verloren haben. Aber objektiv betrachtet ist die Lücke zu groß. Glück gehört zum Fußball. Unser Gegner hatte alles, und wir keins", so Mourinho.

Mit dem Glück hadern wird vor allem der deutsche Nationalspieler Sami Khedira, der wie Mesut Özil 90 Minuten auf dem Platz stand. Der ehemalige Stuttgarter hätte fast allein die Pleite verhindern können. Doch die beiden Großchancen des Mittelfeldspielers sieben Minuten vor Schluss und in der Nachspielzeit wurden jeweils in letzter Sekunde auf der Linie von den aufopferungsvoll kämpfenden Gästen geklärt



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