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Timo Konietzka soll Schweizer Schande beenden

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Timo Konietzkas besondere Mission

15.04.2011, 12:19 Uhr | t-online.de/ost, t-online.de

Timo Konietzka soll Schweizer Schande beenden. Zurück im Blickpunkt: Timo Konietzka trainiert wieder eine Fußball-Mannschaft. (Foto: imago)

Zurück im Blickpunkt: Timo Konietzka trainiert wieder eine Fußball-Mannschaft. (Foto: imago)

Timo Konietzka ist zurück und hat eine gewaltige Mission übernommen. Der 72 Jahre alte Trainer soll eine der größten Schanden im Schweizer Fußball beenden und den Fünftligisten FC  Ebikon III zum ersten Sieg führen – seit zwei Jahren. Für die schlechteste Mannschaft des Landes, so berichtet der "Blick",  ist Konietzka nach 17 Jahren extra aus dem Ruhestand zurückgekehrt.

Bereits am Samstag im Spiel gegen den Weggliser SC gilt es für Ebikon und den neuen Coach, der im Juni 1991 beim FC Luzern seine Karriere als Trainer beendet hatte. Eigentlich. Denn nun kam der Hilferuf des Loser-Teams, dass nach 28 Niederlagen in Folge auf den ersten Lichtblick hofft.

Der sture Schädel hat sich durchgesetzt

"Konditionell seid ihr gut drauf. Ihr könnt den Sieg schaffen. Und verlieren kann nur einer: ich. Aber bitte tut mir das nicht an", wird Konietzka zitiert. Steht sein Ruf auf dem Spiel? Immerhin hat er den FC Zürich dreimal in Folge (1974 bis 1976) und die Grashoppers Zürich (1982) einmal zur Schweizer Meisterschaft geführt. Eher nein. Vielmehr bestehen Sorgen um seine angeschlagene Gesundheit.

So hat Konietzkas Frau Claudia mächtig Bauchschmerzen beim Comeback ihres Mannes. "Sie hat Angst, dass ich auf der Bank wieder eine Herzattacke  bekomme. Sie hat mir abgeraten. Aber der sture Schädel hat sich durchgesetzt", sagte der Trainer, der eigentlich Friedhelm mit Vorname heißt. Wegen seiner Ähnlichkeit mit dem ehemaligen sowjetischen General Timoschenko wurde ihm aber der Spitzname Timo verpasst.

"Wir Alkoholiker haben sie weggefegt"

Ja ja, die alten Zeiten. Auch die durften bei der Einstimmung seines neuen Teams auf die anstehende Herkules-Aufgabe nicht zu kurz kommen. So erteilte Konietzka, der am 24. August 1963 im Trikot von Borussia Dortmund den ersten Treffer der Bundesliga-Geschichte erzielte, seinen Spielern striktes Alkoholverbot.

"Ich werde rigoros kontrollieren", kündigte Konietzka seinen Spielern an. Dabei sei Alkohol doch gut für die Teambildung. "Als ich 1963 mit 1860 München Meister unter Max Merkel wurde, hatte wir zwei Gruppen. Wir, die Bier soffen. Und jene, die Milch tranken. Im Training haben wir Alkoholiker sie mit 7:0 weggefegt. Da sagte Merkel: ‚Saufts weiter‘" plauderte er weiter. Vielleicht haben die Ebikoner am Samstag ja einen Grund, die Gläser zu erheben. Dann, wenn die Mission erfüllt ist.

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