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Premier League meldet Rekordverluste trotz Rekordeinnahmen

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England - Premier League  

80 Prozent der Premier League sind überschuldet

20.05.2011, 09:34 Uhr | t-online.de

Premier League meldet Rekordverluste trotz Rekordeinnahmen. Nicht nur Manchester City schreibt - trotz arabischer Finanzhilfe - rote Zahlen. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Nicht nur Manchester City schreibt - trotz arabischer Finanzhilfe - rote Zahlen. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Verrückte Premier League: Über der weltweit bedeutendsten Fußballliga kreist bereits seit Jahren der Pleitegeier. Doch trotz Rekordverlusten in Höhe von 550 Millionen Euro in der abgelaufenen Saison wird es auch diesmal beim Kreisen bleiben. Potente ausländische Investoren erhalten genau jene 16 von 20 Vereinen am Leben, die rote Zahlen schreiben. Lediglich der FC Arsenal, Birmingham City, West Bromwich Albion und die Wolverhampton Wanderers meldeten positive Bilanzen.

Doch mit den Bilanzen der Profivereine ist das so eine Sache. Denn für deren vollständiges Verständnis sind Wirtschaftsexperten gefragt: Der FC Arsenal London beispielsweise erzielte seine Positivzahlen nur, weil der Klub des deutschen Torhüters Jens Lehmann für satte 177 Millionen Euro Immobilien im Heimatstadtteil Highbury veräußerte.

80 Prozent leben über ihre Verhältnisse

Trotz Rekordeinnahmen in Höhe von beinahe 2,4 Milliarden Euro, die sich zum großen Teil aus Fernsehgeldern generieren, meldeten 80 Prozent der Premier League Verluste. "Die letzten Zahlen zeigen, wie prekär die Lage ist", sagte Paul Farrelly, Parlamentarier und Mitglied des Ausschusses für Kultur, Medien und Sport. Farrelly forderte den englischen Fußballverband FA auf, seiner Pflicht in einer Form der Oberaufsicht nachzukommen. "Die Gefahr besteht, dass im Sommer noch mehr Geld in die Spielergehälter investiert wird." Dies setze sich in die unteren Ligen fort und so eine Spirale in Gang, "die den Abstand zwischen den führenden Klubs und dem Rest noch weiter vergrößern wird".

Regeln der UEFA endlich verbindlich machen

Von dieser Finanzkrise, so Farrelly weiter, bleibe keiner unberührt. "Es ist höchste Zeit, dass die Fair-Play-Regeln der UEFA bezüglich der Finanzen der Vereine für die gesamte Premier League und die darunter liegende Football League eingeführt werden und nicht nur für die Klubs gelten, die in den beiden europäischen Wettbewerben antreten." Farrelly lobte ausdrücklich Verbände wie den DFB. "Unser Ausschuss war beeindruckt von der Bereitschaft dieses und anderer Verbände, finanzielle Barrieren einzuziehen."

Die Fans sind nicht blöd

Sportminister Hugh Robertson sagte: "Die Klubbesitzer müssen sicherstellen, dass sie die langfristige Zukunft der Vereine nicht aufs Spiel setzen." Nachhaltigkeit laute das Stichwort. Vor allem auch im Interesse der Anhänger. Deren Treue sollten die Klubbosse nicht als selbstverständlich hinnehmen.

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