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Foda feiert Meistertitel mit Sturm Graz

26.05.2011, 10:01 Uhr | sid

Franco Foda feiert Meistertitel mit Sturm Graz. Riesenjubel bei Franco Foda (li.) in Graz: Der Klub holt zum dritten Mal die österreichische Meisterschaft. (Foto: imago)

Riesenjubel bei Franco Foda (li.) in Graz: Der Klub holt zum dritten Mal die österreichische Meisterschaft. (Foto: imago)

Der ehemalige deutsche Nationalspieler Franco Foda hat Sturm Graz in Österreich zur dritten Meisterschaft der Vereinsgeschichte geführt. Das Team holte sich am letzten Spieltag dank eines 2:1 (1:1)-Heimsieges gegen Wacker Innsbruck nach 1998 und 1999 erneut den Titel. Für den 45-jährigen Foda, der seit 1997 als Spieler und Trainer bei Graz tätig ist, war es nach dem Pokalsieg im vergangenen Jahr der zweite Titel als verantwortlicher Coach.

Andreas Hölzl (14.) per Kopf und Samir Muratovic (84.) trafen für Graz. Auf Innsbrucker Seite war Alexander Hauser (29.) erfolgreich. Im Verfolgerduell sicherte sich Titelverteidiger RB Salzburg durch einen 4:2 (1:1)-Sieg bei Austria Wien die Vize-Meisterschaft.

ÖFB will Manipulationsverdacht überprüfen

Zuletzt hatte der österreichische Fußball negative Schlagzeilen produziert. Nach den schweren Ausschreitungen beim Wiener Derby zwischen Rapid und Austria war das Bundesliga-Spiel zwischen dem SC Wiener Neustadt und Sturm Graz (1:2) unter Manipulationsverdacht geraten. Der österreichische Fußball-Bund ÖFB kündigte an, den Gerüchten nachzugehen.

Titel-Doppelpack für Fink

Auch in der Schweiz triumphierte ein ehemaliger Bundesligaspieler: Der ehemalige Bayern-Profi Thorsten Fink hat mit dem FC Basel zum zweiten Mal hintereinander die Schweizer Meisterschaft gewonnen. Am letzten Spieltag der Super League holte der FCB mit einem 3:0 (2:0) gegen den FC Luzern den 14. Titel in der Vereinsgeschichte.

Thun kann den FCB nicht mehr abfangen

Die Treffer im Baseler St. Jakob-Park erzielten der frühere Dortmunder Bundesligaspieler Alexander Frei (6.), Xherdan Shaqiri (45.) und Jacques Zoua (54.). Verfolger FC Zürich musste sich mit der Vize-Meisterschaft zufrieden geben. Der 1:0 (1:0)-Heimsieg gegen den FC Thun reichte letztlich nicht, um Basel noch abzufangen.

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