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Wettskandal: Immer mehr Druck auf Beppe Signori

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Vermutung der Staatsanwaltschaft bestätigt

17.06.2011, 15:22 Uhr | dpa

Wettskandal: Immer mehr Druck auf Beppe Signori . Im Visier der Ermittler: Beppe Signori alias der "Chinese". (Foto: imago)

Im Visier der Ermittler: Beppe Signori alias der "Chinese". (Foto: imago)

Der Wettskandal im italienischen Fußball klärt sich weiter auf. Erstmals hat ein Sportdirektor eines Drittligisten im Verhör Ergebnisabsprachen zwischen den Vereinen zugegeben. Auch gegen den früheren Nationalspieler Beppe Signori haben sich nach Medienberichten weitere Indizien ergeben. Er soll an der Abwicklung der Manipulationen entscheidend beteiligt gewesen sein. Derzeit stehen in Italien bereits 60 Erst-, Zweit- und Drittligaspiele unter Manipulationsverdacht.

Der Sportdirektor des Drittligisten Ravenna, Giorgio Buffone, sprach in einem Verhör mit der Staatsanwaltschaft Cremona erstmals Klartext. "Der Präsident des Klubs aus Alessandria hat mir gesagt, dass sie gewinnen wollen und mir 50.000 Euro geboten", sagte Buffone. Er habe das Angebot ausgeschlagen, weil "50 000 zu wenig waren". Aus Neugierde habe er danach selbst versucht, ein Spiel vom Liga-Konkurrenten Verona zu kaufen. Der Verein sei aber nicht darauf eingegangen. Buffone bestätigte mit seiner Aussage die Vermutung von Staatsanwalt Roberto Di Martino.

Schlinge um Signori zieht sich zu

Dessen Ermittlungen haben nach Berichten der "Gazzetta dello Sport" weiteres belastendes Material gegen den ehemaligen Nationalspieler Beppe Signori zutage gefördert. Die Bande von rund 30 mutmaßlichen Wettbetrügern habe den Ex-Kapitän von Lazio Rom "Chinese" genannt, weil er die Wetten auf die manipulierten Spiele in Asien platziert haben soll. Die Polizei hatte bei Signori eine Anleitung für die Abwicklung der Wetten gefunden. Signori bestreitet die Vorwürfe weiterhin.

Auch Doni steht im Fokus der Ermittler

Signori und der Kapitän des Erstliga-Aufsteigers Atalanta Bergamo, Cristiano Doni, sind die prominentesten Verdächtigen im Wettskandal. Auch Doni bestreitet alle Vorwürfe. Sein Anwalt kritisierte, dass der Spieler bislang keine Möglichkeit gehabt habe, die Anschuldigungen in einer Aussage bei der Staatsanwaltschaft zu entkräften.

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