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Sahin erarbeitet sich bei Real Madrid immer mehr Respekt

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Sahin erarbeitet sich immer mehr Respekt

07.07.2011, 11:01 Uhr | sid, t-online.de

Sahin erarbeitet sich bei Real Madrid immer mehr Respekt. Erst verschmäht, jetzt respektiert: Nuri Sahin ist scheinbar in Madrid angekommen. (Foto: imago)

Erst verschmäht, jetzt respektiert: Nuri Sahin ist scheinbar in Madrid angekommen. (Foto: imago)

Mit seinem Wechsel zu Real Madrid wagte der Dortmunder Publikumsliebling Nuri Sahin den ganz großen Schritt in Europas Spitzenklasse. Doch während er beim Deutschen Meister Heldenstatus genoss, muss er sich dieses Ansehen bei den mit Stars gespickten Madrilenen erst erarbeiten. Wie schwer das sein kann, erfuhr er ziemlich schnell: Die Wertschätzung der Real-Fans für ihn war anfangs nicht gerade hoch. Doch das scheint sich geändert zu haben - Anhänger und Presse honorieren mittlerweile Sahins großen Ehrgeiz, seinen Einsatz und seine Bescheidenheit. Die Prügel bekommt nun Neuzugang Fabio Coentrao ab.

Sahin habe "bereits vergessen, dass er in Dortmund ein Star war", schreibt die spanische "AS". "Er weiß, dass er bei Real neu anfängt." Nach seinem Teilriss des Innenbandes im rechten Knie will sich Sahin zum Beginn der Vorbereitung topfit präsentieren: Deshalb schiebt er schon vor dem offiziellen Trainingsstart der Königlichen am 11. Juli Einzelschichten auf dem Gelände der Madrilenen.

Womöglich eine sinnvolle Investition?

Die anfängliche Skepsis gegenüber dem in Madrid größtenteils unbekannten Mittelfeldstrategen ist der Ahnung gewichen, dass die nach Dortmund überwiesenen zehn Millionen Euro doch eine äußerst sinnvolle Investition gewesen könnten. Die "AS" meint jedenfalls: Sahin sei ein Spieler, über den man "noch sprechen wird".

Von Özil und Khedira lernen

Doch nicht nur über ihn, auch mit Sahin werden sie in Madrid bald sprechen: In der Sommerpause lernt er intensiv die Landessprache. Die Kritik an der Kommunikationsfähigkeit, die sich Mesut Özil und Sami Khedira im letzten Jahr anhören mussten, will sich der 22-Jährige ersparen. Erste Erfolge haben sich scheinbar bereits eingestellt - die Sportzeitung "Marca" lobte Sahin kürzlich für sein "mehr als passables Spanisch".

30 Millionen Euro für einen Ersatzmann?

Für die 30 Millionen Euro teure Verpflichtung des Portugiesen Coentrao hat man in Madrid hingegen nur wenig Verständnis. Einer Umfrage der "Marca" ergab, dass gut 80 Prozent der Leser den 23-Jährigen für viel zu teuer halten. Grund dafür ist sicherlich auch, dass Real auf der Position des Linksverteidigers mit Marcelo bereits einen Weltklassemann besitzt.

Weiter Warten auf den Superstar

Das Umfeld Reals bleibt also weiterhin skeptisch, was die Transfer-Aktivitäten der Königlichen in diesem Sommer betrifft: Coentrao ist ihnen zu teuer, Hamit Altintop ein langzeitverletzter Ergänzungsspieler und der Franzose Raphael Varane auch nicht der erwünschte Star-Transfer. Letztendlich bleibt Presse und Anhängerschaft aber nichts anderes übrig, als der Expertise von Trainer-Guru José Mourinho zu vertrauen.

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