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Dynamo-Fans wollen Kevin Kuranyi rasieren

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Kuranyi wird in Moskau zum Fan-Liebling

19.07.2011, 11:07 Uhr | dpa

Dynamo-Fans wollen Kevin Kuranyi rasieren. Der Ex-Schalker Kevin Kuranyi gehört zu den Erfolgsgaranten bei Dynamo Moskau. (Foto: dpa)

Der Ex-Schalker Kevin Kuranyi gehört zu den Erfolgsgaranten bei Dynamo Moskau. (Foto: dpa)

Kevin Kuranyi erlebt bei Dynamo Moskau ein Sommermärchen - und muss um seinen Bart fürchten: Fans wollen den Stürmer rasieren, sollte der Außenseiter-Klub den Meistertitel holen. "Zur Feier müssen die Haare ab", drohen Dynamo-Anhänger scherzhaft im Internet. "Keine gute Idee", sagt Kuranyi, der aber die sportliche Situation im Verein "fantastisch" findet. Nach nur drei Niederlagen in bisher 16 Saisonspielen steht der Dynamo überraschend auf Platz drei. Trotz eines neuen Vereinsrekords denkt Kuranyi nicht an die Meisterschaft. "Ziel bleibt ein internationaler Startplatz", sagt der 29-Jährige.

Die Saison hatte im März katastrophal für Dynamo begonnen: Nach zwei Niederlagen in drei Spielen musste Coach Miodrag Bozovic gehen, und der Verein bemühte sich intensiv um Felix Magath. Doch dann schlug die vereinsinterne Notlösung Sergej Silkin ein - und soll bleiben. "Ich kam mit Bozovic gut zurecht, aber der Wechsel war wohl richtig", sagt Kuranyi. "Silkin ist seit 1997 bei Dynamo, er kennt den Verein also gut." Die russische Premier Liga spielt die längste Saison ihrer Geschichte: Da der Spielbetrieb auf den westlichen Rhythmus umgestellt wird, steht der Meister erst im Frühjahr 2012 fest - nach 44 Spielen. "Brutal lang", kommentiert Kuranyi.

Fan-Brief an den Bundestrainer

Vier Tore, fünf Vorlagen: Die Formstärke des Ex-Nationalspielers hat bei Dynamo Hoffnungen auf die erste Europapokal-Teilnahme seit Jahren geweckt. Fans träumen sogar vom ersten Titel seit 1995 - und vom Comeback ihres Idols in der DFB-Elf. In einem Brief an den deutschen Bundestrainer Joachim Löw forderten Dynamo-Anhänger Kuranyis Rückkehr, wie Moskauer Medien berichten. "Damit beschäftige ich mich aktuell nicht", sagt der 52-fache Nationalspieler. Kuranyi hatte 2008 in der Halbzeit eines Länderspiels das Stadion in Dortmund eigenmächtig verlassen. Der Stürmer war verärgert, nicht einmal auf der Auswechselbank zu sitzen. Löw nominiert ihn seitdem nicht mehr.

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