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Verrücktes Spiel im französischen Supercup

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Verrücktes Spiel im französischen Supercup

28.07.2011, 14:16 Uhr | sid

. Nach einer unglaublichen Aufholjagd erringt Olympique Marseille den Supercup. (Foto: afp)

Nach einer unglaublichen Aufholjagd erringt Olympique Marseille den Supercup. (Foto: afp)

Der französische Fußball ist mit einem unglaublichen Spiel in die neue Saison gestartet. Im Supercup bezwang Olympique Marseille den Doublegewinner OSC Lille im marokkanischen Tangiers mit 5:4 nach regulärer Spielzeit, obwohl es bis zur 85. Minute noch 3:1 für Lille gestanden hatte. Eine lächerliche Schwalbe war der spektakuläre Schlusspunkt der Partie. Spieler, Zuschauer und Offizielle erlebten das wahrscheinlich verrückteste Fußball-Spiel der vergangenen Jahre.

Marseille erzielte drei späte Tore, musste dann selbst den Ausgleich hinnehmen - und kam durch einen geschundenen Elfmeter in der fünften Minute der Nachspielzeit noch zum Sieg.

Deschamps: "Das war irgendwie bekloppt"

Selbst einen alten Haudegen wie Didier Deschamps, als Spieler Welt- und Europameister und jetzt Trainer in Marseille, ließ das kuriose Ende nicht kalt. "Das war ein verrücktes Spiel. Lille hatte schon gedacht, dass sie gewonnen haben. Doch was dann folgte, war irgendwie wirklich bekloppt", sagte Deschamps, der selbst Minuten nach dem Schlusspfiff noch lachte. "Ich bin froh, bei solch einem Spiel auf der richtigen Seite gewesen zu sein. Für Lille ist das natürlich grausam."

Denn während Deschamps an diesem Abend als glücklicher Sieger vom Platz ging, rang sein Gegenüber Rudi Garcia um Worte. "Für uns ist das natürlich hart, aber wir haben eine Lektion für die Meisterschaft erhalten", sagte der Meistertrainer, der Lille in der vergangenen Saison zu den ersten Titeln seit 56 Jahren geführt hatte. In seiner Enttäuschung machte er selbst dem marokkanischen Schiedsrichter Bouchaib El Ahrach keine Vorwürfe - nur in Bezug auf die entscheidende Schauspieleinlage des OM-Stürmers Jordan Ayew.

Ayew wie einst Andy Möller

Mit hohem Tempo war Ayew von der rechten Seite in den Strafraum gezogen, um sich dann deutlich sichtbar neben dem Bein eines Abwehrspielers auf den Rasen fallen zu lassen. Erinnerungen an den 13. April 1995 wurden wach, als Andy Möller mit seiner "Schutzschwalbe" ("Ich dachte, dass Dirk Schuster mich voll umhauen würde") gegen den Karlsruher SC einen Elfmeter herausgeholt hatte. "Wenn man 3:1 führt, kann man nur sich selbst verantwortlich machen. Auch uns als Trainerstab, wenn man merkt, dass das Spiel am Ende so verrückt wird."

Seinem Ärger machte er nur wegen des Platzverweises für Aurelien Chedjou Luft, der damit für das erste Ligaspiel am 6. August gesperrt ist. Ein "Defizit an Psychologie" habe der Unparteiische in dieser Situation gezeigt. Deschamps lobte dagegen die "gute Werbung für den französischen Fußball" - Garcia hätte sicherlich liebend gerne darauf verzichtet.

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