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Krawalle in London sorgen für Spielabsagen beim Fußball

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Randale in London wirbeln Fußball durcheinander

09.08.2011, 08:13 Uhr | sid, dapd, dpa

Krawalle in London sorgen für Spielabsagen beim Fußball. Die Ausschreitungen in London wirken sich auch auf den Fußball aus. (Foto: dpa)

Die Ausschreitungen in London wirken sich auch auf den Fußball aus. (Foto: dpa)

Die schweren Krawalle in verschiedenen Londoner Stadtteilen wirken sich nun auch auf den Fußball in der englischen Hauptstadt aus. Das geplante Länderspiel zwischen England und den Niederlanden ist abgesagt worden. Das teilte der englische Verband FA mit. Die Partie sollte im Londoner Wembley-Stadion stattfinden. Auch drei Begegnungen des englischen Ligapokals sind verschoben worden. Der erste Spieltag der Premier League am Wochenende soll aber wie geplant stattfinden.

Die Polizei habe gebeten, die geplante Partie gegen Aldershot abzusagen, teilte der Premier-League-Absteiger West Ham United auf seiner Internetseite mit. "Der Klub wurde am Abend kontaktiert und darauf hingewiesen, dass alle großen öffentlichen Veranstaltungen in London neu arrangiert werden müssen, weil die Polizei ihre Ressourcen auf andere Gebiete fokussieren muss." Auch das Carling-Cup-Duell zwischen dem im Londoner Süden beheimateten Drittligisten Charlton Athletic und Reading wurde auf einen unbestimmten Zeitpunkt verlegt.

Polizei hat keine Ressourcen für den Fußball

In allen Stadtteilen der britischen Metropole kam es zu Ausschreitungen. Auch in Liverpool, Birmingham und Bristol gingen vermummte Randalierer auf die Straßen und setzten Fahrzeuge und Häuser in Brand. Die Partie zwischen Crystal Palace und Crawley Town ist ebenfalls von einer Absage bedroht.

Rooney fordert ein Ende der Gewalt

England Nationalstürmer Wayne Rooney hat indes via Twitter zur Beendigung der Gewalt in Englands Hauptstadt aufgerufen. "Das ist eine Schande für unser Land. Hört auf damit!", schrieb er. Verteidiger Rio Ferdinand bezeichnete die Ausschreitungen als "Wahnsinn" und warf die Frage auf, ob nicht Soldaten auf den Straßen Londons für Sicherheit sorgen sollten.

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