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FIFA sperrt Schiedsrichter auf Lebenszeit

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FIFA sperrt Schiedsrichter unter Manipulationsverdacht

10.08.2011, 18:26 Uhr | dpa

FIFA sperrt Schiedsrichter auf Lebenszeit. Rote Karte für zwei Schiedsrichtergespanne. (Foto: Imago)

Rote Karte für zwei Schiedsrichtergespanne. (Foto: Imago)

Der Fußball-Weltverband FIFA hat sechs "falsche" Schiedsrichter lebenslang gesperrt. Dies teilte der Weltverband offiziell mit. Die Gespanne aus Ungarn und Bosnien-Herzegowina hatten im Februar die Testspiele Bulgarien gegen Estland und Bolivien gegen Lettland geleitet und sollen diese manipuliert haben. Beim 2:2 zwischen den von Lothar Matthäus trainierten Bulgaren und Estland waren alle vier Treffer kurioserweise durch Strafstöße gefallen. Die Tore beim Sieg für Lettland fielen ebenfalls alle per Elfmeter.

Wie die FIFA bestätigte, stehen die sechs Offiziellen Sinisa Zrnic, Kenan Bajramovic und Rizah Ridalovic (Bosnien-Herzegowina) sowie Kolos Lengyel, János Csák und Krisztián Selmeczi (Ungarn) nicht auf der Liste der offiziellen FIFA-Referees und waren demnach auch nicht für die beiden Partien angesetzt worden.

"Unerlaubte Einflussnahme auf Ausgang des Spiels"

Weil sie die Offiziellen der "passiven Bestechung" und der "unerlaubten Einflussnahme auf den Ausgang eines Spiels" für schuldig befand, verhängte die Disziplinarkommission des Verbandes lebenslange Sperren für jegliche nationale und internationale Fußballtätigkeit.

Spiele unter Manipulationsverdacht

Die Begegnungen sollen von einer Sportrechte-Agentur aus Thailand organisiert worden sein. Schon vor einigen Wochen hatte das Magazin "Stern" berichtet, dass die Spiele von der Wettmafia verschoben worden sein sollen. Demnach sollen auch die Daten der Wett-Frühwarnsysteme den Verdacht auf Einsätze in Millionenhöhe erhärtet haben. Aus den Zahlen und Kurven gehe "eindeutig hervor, dass allein beim Spiel Estland-Bulgarien fünf Millionen Euro gesetzt wurden", schrieb der "Stern". Der Gewinn sei um ein Vielfaches höher.

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Griechischer Verband setzt Zeichen

Unterdessen hat auch der griechische Fußball-Verband ein Zeichen im Kampf gegen Spielmanipulationen gesetzt. Den Vereinen Olympiakos Volos und AO Kavala werden in der kommenden Meisterschaftssaison zehn bzw. acht Punkte abgezogen. Dies teilte der Verband in Athen mit. Ursprünglich hatte die Disziplinarkommission der Superliga beide Klubs zum Zwangsabstieg verurteilt. Den Vereinen und ihren Präsidenten wird vorgeworfen, in einen Wettskandal verstrickt zu sein.

Die beiden Klubbesitzer Achilleas Beos und Makis Psomiadis wurden zu lebenslangen Sperren und Geldstrafen in Höhe von je 90.000 Euro verurteilt. Sie dürfen nie wieder ein Amt im Fußball annehmen und kein griechisches Stadion mehr betreten. Volos droht zudem der Ausschluss aus der Qualifikation zur Europa League durch die UEFA.

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