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Treten Messi und Co. in den Streik?

11.08.2011, 17:17 Uhr | t-online.de, dpa, sid

. Müssen die spanischen Fans vorerst auf Stars wie Lionel Messi (li.) und Ricardo Carvalho verzichten? (Foto: imago)

Müssen die spanischen Fans vorerst auf Stars wie Lionel Messi (li.) und Ricardo Carvalho verzichten? (Foto: imago)

In neun Tagen sollen Lionel Messi, Cristiano Ronaldo und Co. wieder für Furore in der spanischen Primera Division sorgen, doch der Saisonstart droht ins Wasser zu fallen. Die Spielergewerkschaft AFE hat die Profis der ersten und zweiten Liga zum Streik aufgerufen. Der Grund: Viele Vereine zahlen die Spielergehälter nur verspätet oder gar nicht.

Die Fußballer wollen die Profi-Liga LFP dazu bewegen, ein Tarifabkommen mit der Gewerkschaft zu schließen. Mehrere Nationalspieler wie Iker Casillas oder Carles Puyol unterstützten den Aufruf.

Bis zu 100 Spieler betroffen

"Alle Profis der ersten und zweiten Liga haben sich dafür entschieden, den ersten und zweiten Spieltag zu bestreiken, wenn es keine Einigung mit der Liga gibt", sagte AFE-Präsident Luis Rubiales laut "Spiegel". Bis zu 100 Profis wurden laut Rubiales in der abgelaufenen Spielzeit insgesamt zwölf Millionen Euro vorenthalten. "Wir wollen nicht mehr Geld, wir wollen, dass die Verträge eingehalten werden." Der Liga liege ein Vertrag mit der AFE vor, der jedoch noch nicht unterzeichnet sei.

Nationalspieler unterstützen Streikaufruf

Der Pressekonferenz wohnten rund 100 Spieler bei, darunter neben Puyol und Casillas auch die spanischen Nationalspieler Juan Mata, Xabi Alonso, Sergio García, Santi Cazorla und Fernando Llorente. Casillas, der auch das Amt des Vizepräsidenten der Spielergewerkschaft bekleidet, kündigte an, am Streik teilzunehmen: "Es ist eine sehr schwierige Situation und ich denke, wir werden nicht spielen."

Fast die Hälfte der Profiklubs vor Pleite

In Spanien ist die Hälfte der 42 Profivereine von der Pleite bedroht. ErstligaKlubs wie Real Saragossa, Betis Sevilla, RCD Mallorca, der FC Málaga, UD Levante, Real Sociedad San Sebastián oder Sporting Gijón hatten sich für zahlungsunfähig erklärt. Sie machten sich damit eine Gesetzeslücke zunutze: Nach dem Konkursgesetz darf ein Verein, der sich in einem Gläubigerverfahren befindet, nicht - wie dies im Reglement eigentlich vorgesehen ist - zu einem Zwangsabstieg verurteilt werden.

Die Profiliga plant, einen Fonds zu schaffen für all jene Spieler, die von ihren Klubs nicht die vereinbarten Gehaltszahlungen erhalten. Die Gewerkschaft hält dieses Vorhaben für unzureichend. "Die vorgesehenen Gelder reichen nicht aus, die Schulden bei den Profis zu begleichen", sagte der AFE-Präsident.

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