Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Fussball > Fußball international >

Mesut Özil für ein Spiel gesperrt

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Ein Spiel Sperre für Mesut Özil

24.08.2011, 09:10 Uhr | dpa

Mesut Özil für ein Spiel gesperrt. Mesut Özil (hinten) war im Supercup-Rückspiel vom Platz geflogen. (Foto: imago)

Mesut Özil (hinten) war im Supercup-Rückspiel vom Platz geflogen. (Foto: imago)

Nationalspieler Mesut Özil vom spanischen Rekordmeister Real Madrid ist nach seiner Roten Karte im Supercup-Rückspiel beim FC Barcelona (2:3) am vergangenen Mittwoch vom spanischen Verband RFEF für ein Supercup-Spiel gesperrt worden. Ebenfalls jeweils für ein Spiel wurden sein Teamkollege Marcelo und Barca-Torjäger David Villa gesperrt. Das Trio hatte in der hektischen Begegnung in der Nachspielzeit jeweils die Rote Karte gesehen. Es war auch zu Handgreiflichkeiten gekommen.

Der spanische Verband nimmt außerdem die "Augenstecher-Affäre" um Real-Trainer Jose Mourinho genauer unter die Lupe. Man habe die Untersuchung des Vorfalls am Rande des Spiels aufgenommen, teilte der Verband mit. Hierzu habe man begonnen, Fernsehbilder auszuwerten, die Mourinhos Tätlichkeit gegen Barca-Assistenz-Trainer Tito Vilanova zeigen. Nach dem Ausraster droht dem 48-Jährigen ein erneutes juristisches Nachspiel. Mourinho hatte Vilanova in der Nachspielzeit am Spielfeldrand attackiert und ihm seinen Finger ins Auge gebohrt. Auch gegen Vilanova, der sich mit einem Schlag an Mourinhos Hinterkopf revanchierte, wird ermittelt.

"Ich werde nie so scheinheilig werden"

In einem offenen Brief auf der Real-Homepage goss Mourinho indes weiteres Öl ins Feuer: "Manche Leute sind für die Scheinheiligkeit im Fußball besser geeignet als ich. Sie verbergen ihre Gesichter und flüstern. Ich werde nie so scheinheilig werden." Trotz der eindeutigen TV-Aufnahmen zeigte Mourinho bislang keinerlei Anzeichen von Reue. "Ihm ist egal, was die Presse sagt. Einzig die Meinung der Madrid-Fans ist wichtig", hatte ein Sprecher des extrovertierten Star-Coaches verlauten lassen. Mourinho bestätigte dies: "Ich möchte mich bei den Madridistas für mein Verhalten im letzten Spiel entschuldigen - aber nur bei ihnen."

Bereits in der vergangenen Saison hatte es fünf höchst emotionale Clasicos zwischen den beiden spanischen Renommierteams innerhalb weniger Wochen gegeben, darunter zwei brisante Duelle im Halbfinale der Königsklasse. Mourinho wurde dabei für fünf Spiele wegen seiner Anschuldigungen in Richtung von Schiedsrichter Wolfgang Stark sowie weiterer Referees und deren angeblich Barcelona-freundliche Haltung von der Europäischen Fußball-Union UEFA verurteilt. Außerdem wurde eine Geldbuße von 50.000 Euro für Mourinho verhängt.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal