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Fenerbahce Istanbul will freiwillig in die zweite Liga gehen

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Fenerbahce Istanbul bietet Zwangabstieg an

26.08.2011, 16:09 Uhr | dpa, sid

Fenerbahce Istanbul will freiwillig in die zweite Liga gehen. Im Stadion von Fenerbahce Istanbul könnte demnächst Zweitliga-Fußball gespielt werden. (Quelle: imago)

Im Stadion von Fenerbahce Istanbul könnte demnächst Zweitliga-Fußball gespielt werden. (Quelle: imago)

Es mutet an, wie das Verhalten eines trotzigen Kindes, doch es ist eine einmalige, drastische Aktion. Der amtierende türkische Meister Fenerbahce Istanbul bietet seine freiwillige Versetzung in die zweite Liga an. "Unser Vizepräsident Ali Koc und ein weiteres Vorstandsmitglied haben dem Verband unseren Wunsch vorgetragen, in einer unteren Liga zu spielen", teilte der Klub auf seiner Internetseite mit. Fenerbahce zeigt damit seinen Unmut über den türkischen Verband TFF und die UEFA, die den Verein zuvor aus der Champions League ausgeschlossen hatten.

Seinen Wut über die Vorgehensweise der TFF äußerte der zurückgetretene Vizepräsident Nihat Özdemir, der in Abwesenheit des in Haft sitzenden Präsidenten Aziz Yildirim den Vorsitz des Klubs übernommen hatte: "Das ist nicht konsequent. Erst wurden wir für die Champions League gemeldet, dann ausgeschlossen. Wenn der Verband nicht in der Lage ist, uns gegen die UEFA zu verteidigen, und annimmt, dass wir manipuliert haben, soll er uns in die 2. Liga schicken. Dann werden wir dort Meister und steigen wieder auf."

Fenerbahce steht im Verdacht, zahlreiche Spiele manipuliert zu haben, darunter auch das entscheidende Meisterschaftsspiel am letzten Spieltag der abgelaufenen Saison, das Fenerbahce bei Sivasspor mit 4:3 gewann. 30 Spieler und Offizielle wurden vorübergehend verhaftet.

Keine Angst vor der zweiten Liga

Auch die Spieler stehen hinter der Vorgehensweise des Vereins. "Wir wollten in der Champions League spielen, dies hat man uns verwehrt. Dann sollen sie uns in eine untere Liga schicken, damit wir mit einer weißen Weste beginnen können", sagte Torhüter Volkan Demirel der Nachrichtenagentur ihlas.

Angst vor einem Scheitern einer möglichen "Mission Wiederaufstieg" gibt es nicht. "Ich bitte darum. Wir schaffen wieder den direkten Wiederaufstieg, darüber soll sich keiner Sorgen machen", sagte Vize-Präsident Özdemir.

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