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Serie A: Aufsteiger Novara schockt Inter

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Aufsteiger Novara schockt Inter

22.09.2011, 09:15 Uhr | dpa

Serie A: Aufsteiger Novara schockt Inter. Inter am Boden: Keeper Julio Cesar (unten), Cristian Chivu (li.) und Lucio.  (Quelle: imago)

Inter am Boden: Keeper Julio Cesar (unten), Cristian Chivu (li.) und Lucio. (Quelle: imago)

Inter Mailand hat in der Serie A die nächste bittere Pleite hinnehmen müssen und steht auch nach drei Spieltagen ohne Sieg da. Bei Aufsteiger Novara Calcio unterlag der Titelkandidat um die Superstars Lucio und Wesley Sneijder überraschend mit 1:3 (0:1). Trainer Gian Piero Gasperini droht damit schon kurz nach dem Saisonstart die Entlassung. "Heute schien es mir, als habe er das Team nicht in der Hand", sagte Inter-Präsident Massimo Moratti. Der Klubchef kündigte an, sich eine Nacht Zeit für eine Entscheidung zu nehmen.

Riccardo Meggiorini (38. Minute) brachte den krassen Außenseiter in Führung. Marco Rigoni leitete mit einem verwandelten Foulelfmeter (86.) eine turbulente Schlussphase ein, in der Esteban Cambiasso (89.) für Inter traf und Rigoni (90.) mit seinem zweiten Tor den ersten Sieg für Navaro in der Serie A seit 55 Jahren sicherte. Inters Andrea Ranocchia sah die Rote Karte (85.).

Absturz auf Rang 17

Während Novara sich mit vier Zählern zumindest für einen Tag auf den vierten Platz vorschob, liegt Inter der Serie A mit nur einem Punkt direkt vor den Abstiegsrängen auf Platz 17. Auch in der Königsklasse läuft es für Inter nicht rund: Gegen den krassen Außenseiter Trabzonspor hatten die Mailänder in der Vorwoche im heimischen Giuseppe-Meazza-Stadion eine peinliche 0:1-Pleite hinnehmen müssen.

Medien: "Gasperini ist weg"

"Gasperini geht unter - Das ist das Ende", titelte die "Gazzetta dello Sport" am Mittwoch. Und der "Corriere dello Sport" war sich schon sicher: "Gasperini ist weg". Als Nachfolger wurden in den italienischen Medien Delio Rossi, Claudio Ranieri, die Ex-Stars Luis Figo und Roberto Baggio sowie Sanchez Flores gehandelt.

Gasperini selbst hat offenbar aufgegeben. "Dies war eine schmerzhafte Ohrfeige", räumte der Coach ein und bot indirekt seinen Rücktritt an. "Wenn ich das Problem bin, lässt sich das lösen", sagte der 53-Jährige.


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