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Ranieri übernimmt bei Inter Mailand

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Presse: Ranieri unterschreibt Zweijahresvertrag

22.09.2011, 09:14 Uhr | dpa

Ranieri übernimmt bei Inter Mailand. Künftig bei Inter auf der Bank: Claudio Ranieri. (Quelle: imago)

Künftig bei Inter auf der Bank: Claudio Ranieri. (Quelle: imago)

Mit einem schnellen Trainerwechsel hat Inter Mailand auf seine sportliche Krise reagiert. Nach dem 1:3-Debakel bei Aufsteiger Novara wurde zunächst Trainer Gian Piero Gasperini gefeuert und bereits wenige Stunden später Claudio Ranieri als Nachfolger verpflichtet.

Laut italienischen Presseberichten unterschrieb der 60-Jährige einen Zweijahresvertrag bei den Lombarden, die nach drei Saisonspielen noch auf den ersten Sieg warten.

Kein Garant für Titel

Inter-Boss Massimo Moratti hatte nach der Pleite gegen Novara Calcio die Geduld mit Coach Gian Piero Gasperini verloren, der als Nachfolger des Brasilianers Leonardo mit großen Hoffnungen erst im Sommer verpflichtet worden war. "Es ist offenkundig, dass der Trainer die Mannschaft nicht im Griff hat", hatte er verkündet. Er wolle eine Nacht drüber schlafen, verkündete Moratti. Dann wurde der Schlussstrich gezogen, der Cheftrainer der Nerazzurri musste erwartungsgemäß gehen.

Nun soll Claudia Ranieri den Inter-Stars wieder Beine machen. Der Römer hatte in der Serie A bereits Juventus Turin und zuletzt den AS Rom trainiert, war dort aber im Februar nach einer Niederlagenserie entlassen worden. Ein Garant für Titel ist Ranieri allerdings nicht, lediglich mit dem AC Florenz (1996) und dem FC Valencia (1999) wurde er Pokalsieger. Zu einer Meisterschaft reichte es für ihn auf der Bank aber nie.

Dritter Trainerwechsel in nur einem Jahr

Gian Piero Gasperini wusste, was ihm blüht, als er nach der Pleite sagte: "Wenn das Problem der Coach ist, ist das Problem leicht lösbar. Wenn es aber andere Schwierigkeiten gibt, kann man sie nur mit Arbeit lösen." Für Alleinherrscher Moratti war der Trainer offenkundig das Problem. Gasperini wurden gravierende taktische Fehler vorgeworfen. Das Inter-Starensemble präsentierte sich in Novara wiederum als wilder Haufen, fünf Pflichtspiele in Folge blieb das Team ohne Sieg.

Dabei sollte unter Gasperini eigentlich alles besser werden. Gasperinis Rauswurf bedeutete den dritten Trainerwechsel bei Inter in nur einem Jahr, nachdem sich der Klub bereits vom Spanier Rafael Benitez und von Leonardo getrennt hatte.

Heimpleite in der Champions League gegen Trabzonspor

Die Fußstapfen des portugiesischen Star-Trainers Jose Mourinho, der Inter 2010 zum Triple von Champions-League-Triumph, den Scudetto in der Serie A und Pokalsieg geführt hatte, erwiesen sich als zu groß. Die italienischen Gazetten zogen über Inter her. "Einst gab es den Meister Inter, der Schwergewichte wie Bayern München und FC Barcelona bezwungen hat. Heute gibt es nur einen Meister der Blamagen, der von einer Mannschaft - Novara - besiegt wird, die in den letzten 55 Jahren nicht in der Serie A gespielt hatte."

"Der Coach ist der größte Verantwortliche für die Krise, doch seine Fehler allein genügen nicht, um den einzigen Punkt zu rechtfertigen, den Inter in drei Meisterschaftsspielen gesammelt hat", schrieb die Gazzetta dello Sport. Hinzu kommen auch noch die Niederlage im Supercup gegen den AC Mailand. Zum Liga-Auftakt hatte Inter 3:4 bei US Palermo verloren, anschließend waren die Nerazzurri nicht über ein 0:0 gegen den AS Rom hinausgekommen. Zudem setzte es in der Champions League gegen den krassen Außenseiter Trabzonspor im heimischen Giuseppe-Meazza-Stadion eine peinliche 0:1-Pleite.


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