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Chelsea FC: Londons legendäre Stamford Bridge vor dem Aus?

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Verlässt Chelsea die Stamford Bridge?

04.10.2011, 10:56 Uhr | t-online.de

Chelsea FC: Londons legendäre Stamford Bridge vor dem Aus?. Die legendäre Tribüne der Stamford Bridge: "The Shed End".  (Quelle: imago)

Die legendäre Tribüne der Stamford Bridge: "The Shed End". (Quelle: imago)

Die Stamford Bridge ist eine Institution. Seit 106 Jahren trägt der FC Chelsea seine Spiele im Londoner Stadtteil Fulham aus. "The Shed End", ausschließlich für Chelsea-Fans reserviert, ist die wohl bekannteste Tribüne des legendären Stadions, in dem heute 42.055 Zuschauer Platz finden. Doch Traditionsbewusstsein ist nicht gerade eine der Stärken des Mannes, der aus dem FC Chelsea eine millionenschwere Startruppe gemacht hat. Der russische Milliardär Roman Abramowitsch will mit den Blues nicht mehr länger an der alten Stamford Bridge spielen.

Wie die englische "Sun" berichtet, hat der Oligarch bereits über eine Million Euro in Szenarien investiert, wie das Stadion vollständig umgebaut - oder zugunsten eines Neubaus abgerissen werden könnte. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen lauten: Ein Ausbau des bestehenden Stadions ist unmöglich. Und: Die einzig wirtschaftlich rentable Option ist der Neubau eines 60.000 Zuschauer starken Stadions an einem anderen Ort in London.

Abramowitsch ist scharf auf die Stadion-Einnahmen

Denn: Obwohl Abramowitsch den Verein selbst besitzt, gehört ihm die Stamford Bridge nicht. Das Stadion ist - im übrigen genauso wie der Vereinsname - im Besitz der "Chelsea Pitch Owners", einer Vereinigung von Fans, die sich vor 14 Jahren gegründet und mit einer Einlage von 100 Pfund pro Fan den Grund und Boden des Stadions erworben hatte. Zwar versuchte der Russe bereits, den Fans diese Rechte wieder abzukaufen. Allerdings war er nicht bereit, den Fans mehr als ihre damalige Einlage zu zahlen - die Auszahlung einer Rendite lehnt er bis heute ab.

Und das, obwohl die "Bridge", wie sie nur genannt wird, zu den lukrativsten Immobilien in West-London zählt. Von den Einnahmen will Abramowitsch einen Löwenanteil abhaben. Da diese für ihn aber scheinbar unerreichbar sind, hat der Herrscher über die Blues bereits mehrere Grundstücke in London im Auge, auf denen er seinen persönlichen Stadion-Palast erbauen könnte. Dann hätte er auch endlich den vollen Anspruch auf alle Einnahmen, die das neue Stadion generieren würde. Und die beziffern seine Berater auf bis zu 60 Millionen Euro pro Jahr.

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