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WM-Qualifikation: Suspendierte chilenische Nationalspieler verteidigen sich

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Suspendierte chilenische Nationalspieler verteidigen sich

11.11.2011, 15:47 Uhr | sid

WM-Qualifikation: Suspendierte chilenische Nationalspieler verteidigen sich. Arturo Vidal im Trikot der chilenischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Südafrika 2010. (Quelle: imago)

Arturo Vidal im Trikot der chilenischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Südafrika 2010. (Quelle: imago)

Der ehemalige Bundesliga-Profi Arturo Vidal und vier weitere chilenische Fußball-Nationalspieler haben auf ihre Suspendierung für die WM-Qualifikationsspiele gegen Uruguay und Paraguay mit schweren Vorwürfen gegen Nationaltrainer Claudio Borghi reagiert.

Borghis Behauptung, dass der Ex-Leverkusener Vidal und die Mitspieler Jean Beausejour, Jorge Valdivia, Carlos Carmona und Gonzalo Jaradie in einem "nicht zu entschuldigenden und unangemessenen Zustand" nach einem freien Abend ins Teamhotel zurückgekehrt seien, sei "eine große Lüge und nicht richtig", hieß es von Seiten der fünf Profis.

"Religiösen Zeremonie beigewohnt"

"Wir waren 40 Minuten zu spät, das war nicht richtig, und dafür entschuldigen wir uns öffentlich. Wir bestreiten nicht, dass wir Alkohol getrunken haben, weil wir einer religiösen Zeremonie beigewohnt haben." Das Quintett soll nach Darstellung von Borghi betrunken und zu spät von der Taufe eines der Kinder Valdivias zurückgekehrt sein. "Sie waren nicht in der Verfassung, sich zu verteidigen", hatte der argentinische Trainer gesagt.

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Behauptungen des Trainers falsch

Auf einer Pressekonferenz wiesen Valdivia, Carmona, Beausejour und Jara diese Darstellung zurück. Vidal nahm nicht an dem Termin teil, weil er schon wieder nach Italien zu seinem Klub Juventus Turin zurückgekehrt war. "Wir sind extrem verärgert, dass Herr Borghi solche Behauptungen aufstellt", sagten die vier Spieler: "Wir können die Aussage von Herrn Borghi, dass wir in einem nicht zu entschuldigenden Zustand zurückgekehrt seien, nicht akzeptieren. Das ist total falsch."



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