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Skandal-Aufdecker Farina darf mit Italiens Nationalteam trainieren

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Nationalcoach Prandelli lädt ehrlichen Zweitliga-Kicker zum Training ein

23.12.2011, 19:36 Uhr | dapd, sid

Skandal-Aufdecker Farina darf mit Italiens Nationalteam trainieren. In Italien als Held gefeiert: Abwehrspieler Simone Farina ließ sich nicht bestechen. (Quelle: imago)

In Italien als Held gefeiert: Abwehrspieler Simone Farina ließ sich nicht bestechen. (Quelle: imago)

Der italienische Zweitliga-Profi Simone Farina ist in Italien zum Symbol des sauberen Fußballs geworden. Im vergangenen November hatte der Spieler des AS Gubbio eine Bestechungssumme in Höhe von 200.000 Euro für die Manipulation eines Pokalspiels abgelehnt. Als Belohnung für seine Ehrlichkeit wurde Farina jetzt von Nationalcoach Cesare Prandelli zu einem dreitägigen Training mit der italienischen Nationalmannschaft vor dem Freundschaftsspiel gegen die von Jürgen Klinsmann trainierten USA am 29. Februar eingeladen.

"Farina hat nicht nur Mut, sondern eine außerordentliche innerliche Kraft bewiesen. Wir wollen ihn deswegen unterstützen und uns bei ihm bedanken", sagte Prandelli.

Farina: "Ich fühle mich nicht als Held"

Für Farina, der im Laufe seiner Karriere größtenteils in der dritten Liga spielte und 90.000 Euro pro Jahr verdient hat, ist Prandellis Berufung eine Ehre und eine einmalige Gelegenheit. "Ich habe aber nichts Besonderes getan. Ich fühle mich nicht als Held. Ich habe lediglich nach meinem Gewissen gehandelt", sagte Farina.

Dem 29-jährigen Abwehrspieler war vor der Pokalbegegnung seines AS Gubbio gegen den Erstligisten AC Cesena die sechsstellige Summe für eine Niederlage angeboten worden.

Anzeige führt zu 17 Verhaftungen

Farina zeigte den Korruptionsversuch bei den Justizbehörden an und brachte damit die zweite Phase der Ermittlungen im ausgedehnten Wett- und Manipulationsskandal ins Rollen, die Mitte Dezember zur Verhaftung von 17 Personen geführt hatte.

Auch der ehemalige Kapitän des Erstligisten Atalanta Bergamo, Cristiano Doni, wurde verhaftet. Der Bestechungsversuch ist auf den ehemaligen Serie-A-Spieler Alessandro Zamparini zurückzuführen, der ebenso wie Doni festgenommen wurde.

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