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Copa del Rey: Deutscher Fan zeigt Pepe von Real Madrid an

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"Wie soll ich das meinem Sohn erklären?"

25.01.2012, 17:24 Uhr | dapd, sid, dpa

Copa del Rey: Deutscher Fan zeigt Pepe von Real Madrid an. Ewiges Duell: Lionel Messi (li.) vom FC Barcelona gegen Pepe von Real Madrid. (Quelle: imago)

Ewiges Duell: Lionel Messi (li.) vom FC Barcelona gegen Pepe von Real Madrid. (Quelle: imago)

Kurioses aus Spaniens Primera Division: Ein Deutscher hat Strafanzeige gegen den portugiesischen Fußballprofi Pepe von Real Madrid gestellt, der dem Weltstar Lionel Messi vor einer Woche beim Viertelfinal-Hinspiel der Copa del Rey auf die Hand getreten war. Der in Barcelona lebende Mann begründete seinen Schritt damit, dass die Attacke des Real-Abwehrspielers ein schlechtes Beispiel für seinen zehn Jahre alten Sohn abgegeben habe.

"Am 18. Januar um 23.22 Uhr wurde ich Zeuge einer körperlichen Aggression im Spiel zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona. Der Angezeigte näherte sich Messi und trat ihm mit der Absicht einer Verletzung auf die Hand", heißt es in der Anzeige.

Keine plausible Erklärung für den Sohn

"Wie soll ich das meinem Sohn erklären?", sagte der Kläger anschließend der spanischen Nachrichtenagentur EFE. "Soll ich ihm sagen, dass ein solches Verhalten auf einem Fußballplatz normal ist?" Der Deutsche, der eingeschriebenes Mitglied des FC Barcelona ist, ließ das Klagegesuch durch ein Anwaltsbüro beim zuständigen Gericht einreichen.

Entschuldigung reicht nicht

Pepe war im Viertelfinal-Hinspiel des spanischen Pokals zwischen Real und Barca (1:2) dem Weltfußballer Messi mit den Stollen auf die Hand getreten. Kurz darauf entschuldigte sich Pepe eher halbherzig bei Messi und behauptete, der Tritt sei "unbeabsichtigt" gewesen.

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Der spanische Verband RFEF lehnte es ab, den Übeltäter zu bestrafen, Pepe wurde lediglich verwarnt. Der Schiedsrichter hatte die Attacke gar nicht bemerkt. Artikel 147, Absatz 2 des spanischen Strafrechts sieht für leichte Körperverletzung eine Geldstrafe oder eine Gefängnisstrafe zwischen drei und sechs Monaten vor.

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