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Indien: Pires und Co. zu versteigern

03.02.2012, 07:44 Uhr | sid

Fußball: Indien: Pires und Co. zu versteigern. Fabio Cannavaro (links, Juventus Turin) und Robert Pires (Mitte, Arsenal London) 2006 im Dreikampf mit Gianluigi Buffon. (Quelle: imago)

Fabio Cannavaro (links, Juventus Turin) und Robert Pires (Mitte, Arsenal London) 2006 im Dreikampf mit Gianluigi Buffon. (Quelle: imago)

Um den Fußball in Indien populärer zu machen, hat sich die neugegründete Premier League Soccer (PLS) etwas Ungewöhnliches einfallen lassen. Die Lizenznehmer nahmen bei einer Auktion frühere Weltklassespieler wie Hernan Crespo (640.000 Euro), Fabio Cannavaro (628.000), Robert Pires (605.000), Jay-Jay Okocha 416.000) sowie Robbie Fowler (400.000 Euro) für viel Geld in ihr Team auf.

Crespo war seinem neuen Klub Barasat wert. Ziel ist es, dass jedes der fünf in Kolkata, Barasat, Howrah, Durgapur und Siliguri angesiedelten Teams am Ende mindestens einen namhaften Top-Spieler und einen bekannten Trainer unter Vertrag nimmt. Als Coach stellte sich unter anderem der ehemalige englische Nationalspieler John Barnes der Versteigerung.

Hoffnung auf Fußball-Boom

Der Großteil der Etats, die jedem der fünf Teams für Gehälter zur Verfügung stehen, dürfte auf die Starspieler entfallen. Die Kader, in denen je drei Internationale stehen dürfen, werden größtenteils mit indischen Nachwuchsspielern komplettiert. Dadurch versprechen sich die Organisatoren einen neuen Fußball-Boom im 1,2-Milliarden-Land Indien, dessen Fußball-Nationalmannschaft derzeit nur 158. der FIFA-Weltrangliste ist.

Cricket ist die Nummer eins

"Das ist eine aufregende Zeit für den indischen Fußball. Diese Legenden werden dabei helfen, den Fußball in unserem Land populärer zu machen", sagte Bhaswar Goswami, Geschäftsführer der veranstaltenden Celebrity Management Group. Im aufstrebenden Indien mit 1,2 Milliarden Einwohnern ist Cricket die unumstrittene Sportart Nummer eins.

Saison dauert höchstens sechs Wochen

Der erste Spieltag der Mini-Liga mit fünf Teams war ursprünglich für den 25. Februar geplant, nun soll erst ab Mitte März gespielt werden. Länger als sechs Wochen soll die Eröffnungssaison nicht dauern.

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