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Carlos Tevez: ManCity-Star akzeptiert Millionenstrafe

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Verhalten kostete Tevez mehr als zehn Millionen Euro

22.02.2012, 10:41 Uhr | dpa

Carlos Tevez: ManCity-Star akzeptiert Millionenstrafe. Carlos Tevez kehrte zu Manchester City zurück. (Quelle: imago)

Carlos Tevez kehrte zu Manchester City zurück. (Quelle: imago)

Carlos Tevez hat sich nach seiner Rückkehr zu Manchester City öffentlich entschuldigt und die Beschwerde gegen seine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet 1,4 Millionen Euro zurückgezogen. Damit könnte der argentinische Nationalspieler nach fast fünfmonatiger Pause und einem beispiellosen Possenspiel doch wieder in die Mannschaft des englischen Tabellenführers zurückkehren. Insgesamt kostete Tevez sein Verhalten mehr als zehn Millionen Euro.

"Ich möchte mich aufrichtig und uneingeschränkt bei allen entschuldigen, die ich enttäuscht habe und denen mein Handeln in den vergangenen Monaten Ärger bereitet hat", ließ sich Tevez auf der Internetseite des Premier-League-Klubs zitieren. Sein Wunsch sei es, sich nun auf "Fußballspielen für Manchester City zu konzentrieren".

Mancini begnadigt Spieler

Zuvor hatte City-Trainer Roberto Mancini dem Stürmerstar eine Begnadigung in Aussicht gestellt. "Der Club hat kein Problem mit ihm, es hängt an ihm", hatte Mancini gesagt, eine Entschuldigung gefordert und angekündigt: "Ich werde immer seine Hand schütteln und vergebe allen Menschen." Nun soll Tevez nach Angaben des Vereins mit einem speziellen Trainingsprogramm zu seiner "optimalen Fitness zurückkehren".

Kein Spiel mehr seit September

Ende September hatte sich Tevez mit dem Coach überworfen und seither kein Spiel mehr für den Klub bestritten. Im Champions-League-Spiel bei Bayern München hatte sich der Profi geweigert, sich einwechseln zu lassen.

Vereinswechsel platzte

Seit November hielt er sich ohne Erlaubnis von Manchester City in Argentinien auf und verzichtete durch seine Arbeitsverweigerung auf Gehaltszahlungen und Boni in Höhe von 9,3 Millionen Euro. Ursprünglich hatte Tevez den Verein im Winter verlassen wollen. Verhandlungen mit Inter Mailand, AC Mailand und Paris Saint-Germain waren gescheitert.

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