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Serie-A-Klubs mit 1,5 Milliarden Euro verschuldet

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Italien - Serie A  

Serie-A-Klubs mit 1,5 Milliarden Euro verschuldet

10.03.2012, 10:31 Uhr | sid

Serie-A-Klubs mit 1,5 Milliarden Euro verschuldet. Duell der Schulden-Klubs: Inters Thiago Motta im Zweikampf mit Alexandro Pato vom AC Mailand. (Quelle: imago)

Duell der Schulden-Klubs: Inters Thiago Motta im Zweikampf mit Alexandro Pato vom AC Mailand. (Quelle: imago)

Italiens Spitzenklubs leben auf Pump. Laut einer von der Sportzeitung "Gazzetta dello Sport" veröffentlichten Studie, die die Bilanzen aller 20 Serie-A-Vereine für die zurückliegende Saison 2010/11 unter die Lupe genommen hat, haben die Klubs Schulden von rund 1,5 Milliarden Euro.

Die Verbindlichkeiten der Teams wuchsen damit gegenüber der vorangegangenen Spielzeit nochmals um rund 200 Millionen Euro an. Zum Vergleich: Die 18 Bundesliga-Vereine standen nach der vorigen Saison mit insgesamt "nur" 594 Millionen Euro in der Kreide.

Hohes Defizit

Die italienischen Erstligisten steigerten den Gesamtumsatz geringfügig um 43 Millionen Euro auf 1,6 Milliarden Euro. Das Gesamtdefizit stieg von 193 Millionen Euro in der Saison 2009/10 auf 295 Millionen.

Traditionsklubs tief in den roten Zahlen

"Schuldenmeister" ist der Champions-League-Sieger von 2010, Inter Mailand. Die Norditaliener drücken ein Jahr vor der europaweiten Einführung des Financial Fair Play alarmierende Verbindlichkeiten in Höhe von 335,0 Millionen Euro. Deutlich besser, aber auch nicht gut stehen dahinter Rekordtitelgewinner Juventus Turin mit 241,9 Millionen Euro und Meister AC Mailand mit 238,5 Millionen Euro Schulden da. Geradezu gesund erscheint da als löbliches Schlusslicht der Negativliste der AC Florenz mit gerade einmal 3,8 Millionen Euro Verbindlichkeiten.

Deutsche Top-Klubs wirtschaften vernünftig

Zum Vergleich: Der deutsche Branchenführer Bayern München ist faktisch - abgesehen von den Kosten für die vereinseigene Arena - schuldenfrei, Meister Borussia Dortmund hatte seinen ehedem existenzbedrohenden Schuldenberg zum 30. Juni 2011 auf immerhin 56 Millionen Euro abtragen können.

Trübe Aussichten

Hauptproblem der italienischen Vereine sind die hohen Spielergehälter. Bei Juventus fließen sage und schreibe 89 Prozent des Umsatzes in die Taschen der Profis, Inter gibt 88 Prozent des Umsatzes für seine Stars aus und Milan 85 Prozent. Die offenkundigen Schieflagen drohen den Topklubs die Luft abzuschnüren. Denn angesichts der Rezession in Italien erscheint ein erheblicher Rückgang der Umsätze trotz mittelfristig sicherer Milliarden-Einnahmen aus den TV-Verträgen wahrscheinlich, da Einnahmen aus Sponsorenverträgen, Merchandising und dem Verkauf von Eintrittskarten ernsthaft gefährdet erscheinen

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