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Fabrice Muamba: Bolton-Profi geht es besser

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Muamba geht es besser

20.03.2012, 10:51 Uhr | dpa, sid

Fabrice Muamba: Bolton-Profi geht es besser. Schockzustand in Tottenham: Muamba wird noch auf dem Platz reanimiert. (Quelle: imago)

Schockzustand in Tottenham: Muamba wird noch auf dem Platz reanimiert. (Quelle: imago)

Fabrice Muamba befindet sich zwei Tage nach seinem Herzstillstand während des Spiels zwischen den Tottenham Hotspur und den Bolton Wanderers offenbar auf dem Weg der Besserung. Wie das London Chest Hospital mitteilte, zeige der 23-Jährige "leichte Anzeichen einer Verbesserung". Muamba liege zwar weiterhin auf der Intensivstation, sein Herz schlage aber wieder von alleine. Zudem könne er seine Arme und Beine bewegen. "Er atmet mittlerweile selbständig ohne Beatmungsgerät. Außerdem erkennt er Familienmitglieder und antwortet passend auf Fragen", teilte zudem sein Verein auf der Klub-Homepage mit.

Muamba war am Samstag in der 41. Minute des Viertelfinalspiels im FA-Cup ohne Fremdeinwirkung auf dem Spielfeld zusammengebrochen und anschließend nach einem Herzstillstand wiederbelebt worden. Die Begegnung wurde daraufhin beim Stande von 1:1 abgebrochen.

Bolton-Vereinschef Phil Gartside zeigte sich in einer Mitteilung "überwältigt" von der Anteilnahme am Schicksal des Mittelfeldspielers, die sich ausgeweitet habe "weltweit auf die FIFA, die UEFA und die globale Fußballfamilie". Sogar Spieler von Real Madrid waren mit Shirts mit dem Slogan "Get well soon Muamba (Gute Besserung Muamba)" aufgelaufen. "Ein Spiel - eine Familie", titelte das Boulevardblatt "Daily Mirror".

Van der Vaart schockiert

Rafael van der Vaart von Tottenham Hotspur beschreibt Muambas Herzstillstand, den er auf dem Platz miterlebt hat, als "absoluten Tiefpunkt in meiner Fußball-Karriere". "Es war einfach furchtbar, so einen jungen Spieler auf dem Boden um sein Leben kämpfen zu sehen", sagte der niederländische Nationalspieler und Ex-HSV-Profi.

"Ich stand ungefähr zehn Meter von ihm entfernt, aber ich habe ihn nicht fallen sehen. Es ist hinter meinem Rücken passiert, aber als ich mich umdrehte, wusste ich sofort, dass es nicht gut um ihn steht", sagte der 29 Jahre alte Mittelfeld-Regisseur weiter. "Zu diesem Zeitpunkt hat alle Spieler auf dem Feld die Panik erfasst."

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