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Wenger erlebt Arsenals Wiederauferstehung

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Arsenals Wiederauferstehung eine Genugtuung für Wenger

25.03.2012, 14:00 Uhr | dpa

Wenger erlebt Arsenals Wiederauferstehung. Arsene Wenger ist mit dem FC Arsenal wieder in der Erfolgsspur. (Quelle: imago)

Arsene Wenger ist mit dem FC Arsenal wieder in der Erfolgsspur. (Quelle: imago)

Der FC Arsenal und sein Coach Arsene Wenger haben in dieser Saison schon reichlich Kritik einstecken müssen. Tiefpunkt war das 0:4-Debakel in der Champions League beim AC Mailand. Inzwischen haben sich die Gunners berappelt. Sie sind das Team der Stunde auf der Insel. Sieben Premier-League-Siege in Serie waren Arsenal zuletzt im Oktober 2007 mit Jens Lehmann im Tor gelungen.

Dass die Londoner dieses Kunststück am Wochenende mit dem 3:0 gegen Aston Villa wiederholt haben, kommt überraschend. Denn diese Saison, in der sie im September noch Tabellenplatz 17 belegten, hielt für Arsenal bisher alles parat außer Konstanz. Nun sind sie urplötzlich Dritter und haben den Zehn-Punkte-Rückstand auf den Erzrivalen Tottenham Hotspur in ein Drei-Zähler-Polster umgewandelt. Das hielt auch der zuletzt viel kritisierte Trainer Wenger kaum mehr für möglich: "Wir haben nur noch davon geträumt, Dritter zu werden."

Dezentes Dauerlächeln

Wenger wurde für seine angeblich zögerliche Einkaufspolitik noch im Februar von Englands Zeitungen attackiert. Sogar das Ende seiner 16-jährigen Ära schien möglich nach der siebten Saison ohne Titel. Aus seinem dezenten Dauerlächeln dieser Tage kann man daher auch Genugtuung herauslesen. Vom Villa-Spiel schwärmte er als "sehr dynamische, flüssige Performance". Die Tore für die Gunners, bei denen Nationalspieler Per Mertesacker weiter fehlt, schossen Kieran Gibbs (16. Minute), Theo Walcott (25.) und Mikel Arteta (90+2.).

Podolski darf sich freuen

"Happy Days are here again", titelte das beim Emirates Stadium verkaufte Arsenal-Fanmagazin. Der "Sunday Telegraph" schrieb vom "Team der Stunde im Land". Am Samstag überrollte Arsenal Aston Villa - und profitierte vom gleichzeitigen 0:0 zwischen den Spurs und dem fünftplatzierten FC Chelsea. Damit ist auch Chelsea satte acht Punkte abgehängt. Es winkt das 15. "Top-Four-Finish" nacheinander. Der Wiedereinzug in die Champions League ist für die Gunners auch deshalb so wichtig, weil dann Liga-Topscorer Robin van Persie bleiben dürfte, und auch der Anreiz für den potentiellen Neu-Londoner Lukas Podolski größer ist.

Redknapp unter besonderer Beobachtung

Im Endspurt profitiert Arsenal bisher auch vom Straucheln der Spurs: Seit fünf Liga-Spielen ist das Überraschungsteam der Saison von Harry Redknapp sieglos - ungefähr, seitdem Redknapp unter besonderer Beobachtung steht als Top-Kandidat für den Posten des englischen Nationaltrainers. Doch trotz der guten Stimmung bei den Gunners findet Wenger mahnende Worte: "Im letzten Monat hat es sich zu unseren Gunsten gefügt - jetzt müssen wir das Momentum behalten",

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