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Claudio Ranieri: Inter Mailand entlässt seinen Trainer

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Inter Mailand entlässt Trainer Ranieri

27.03.2012, 14:53 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Inter Mailand hat sich von Trainer Claudio Ranieri getrennt. Der 18-malige italienische Meister reagierte damit auf die jüngste Talfahrt mit nur einem Sieg aus zehn Ligaspielen. Zudem war das Team im Champions-League-Achtelfinale an Olympique Marseille gescheitert. Den Tabellenachten übernimmt bis zum Saisonende der bisherige Nachwuchstrainer Andrea Stramaccioni - jedoch ohne Chance auf Weiterbeschäftigung.

"Präsident Massimo Moratti und Internazionale möchten Claudio Ranieri und seinem Team für die Professionalität und das Engagement danken, das sie in den vergangenen Monaten gezeigt haben", hieß es von Seiten des Vereins. Ranieri hatte den Vize-Meister der italienischen Liga im Herbst vergangenen Jahres übernommen und aus der Abstiegszone in die Spitzengruppe der Serie A zurückgeführt. Seit Januar ging es mit Inter aber erneut bergab. Zur Erinnerung: Vor knapp zwei Jahren hatte Inter gegen den FC Bayern noch die Champions League gewonnen.

Alle Hoffnung auf dem "Mou der Jungen"

In der Königsklasse war der Titelgewinner von 2010 aber unglücklich ausgeschieden, gegen Marseille (0:1, 2:1) verspielte das Team nach dem K.o. im italienischen Pokal und der schlechten Position in der Liga die letzte Chance auf einen Titel. Denn auch in der Serie A liegen die Mailänder mit großem Rückstand auf Spitzenreiter und Stadtrivale Milan weit abgeschlagen auf Platz acht.

Nun soll also Stramaccioni Inter retten. Zumindest vorübergehend. "Hier kommt der Mou der Jungen", titelte die "Gazzetta dello Sport" in Anspielung auf Erfolgscoach José Mourinho, dem man in Mailand heute noch nachweint. In diesem Satz ist das ganze Inter-Dilemma zusammengefasst: Zum einen muss sich jeder Trainer zwangläufig mit Vorgänger Mourinho messen - und wird angesichts dessen Triples 2010 aus Meisterschaft, Pokal und Champions League zwangläufig scheitern. Andererseits plant der Klub seit längerem einen Umbruch, um sich für die Zukunft zu rüsten.

Trainer-Schreck Moratti feuert Nummer 17

Doch Vereinseigentümer Massimo Moratti macht es seinen Trainern nicht leicht. Der erste Mourinho-Nachfolger Rafael Benitez hatte bereits versucht, dem Team ein neues Gesicht zu geben - nach einem halben Jahr senkte Moratti den Daumen. Und damit begann das Übel: Es folgte Leonardo, der es auch nicht länger als sechs Monate aushielt. Gian Piero Gasperini musste nach knapp vier Monaten gehen, Ranieri nach sechs. Irgendetwas passte Moratti nie, meist waren es die fehlenden Siege.

Trainerverschleißer Moratti ist also bei Nummer 18 angekommen. Seit seiner Machtübernahme 1995 hat er 17 Coaches zu Inter geholt. Die Kandidatenliste für die nächste Saison ist wieder einmal lang: Als Favoriten werden der frühere argentinische Auswahltrainer Marcelo Bielsa, der jüngst in Chelsea gefeuerte André Villas-Boas und sogar Cesare Prandelli und Laurent Blanc gehandelt. Und Stramaccioni? Der muss zum Saisonende wieder den Stuhl räumen, das ist bereits sicher.

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