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Überragender Özil feiert Meisterschaft mit Real Madrid

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Spanien - Primera Division  

Özil macht Real zum Meister

03.05.2012, 07:17 Uhr | dapd, dpa, t-online.de

Überragender Özil feiert Meisterschaft mit Real Madrid. Mesut Özil erzielte das 2:0 in Bilbao. (Quelle: imago)

Mesut Özil erzielte das 2:0 in Bilbao. (Quelle: imago)

Dank eines überragenden Mesut Özil hat Real Madrid die Vorherrschaft des FC Barcelona nach drei Jahren gebrochen und sich zum 32. Mal die spanische Meisterschaft erkämpft. Mit einem überlegenen 3:0 (2:0) bei Athletic Bilbao machte die Millionen-Truppe von Trainer José Mourinho den Titelgewinn vorzeitig perfekt. Für den Torschützen Özil und Sami Khedira, die beide in der Startelf standen, war es die erste Meisterschaft mit den Königlichen.

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Fans feiern die Meisterschaft von Real

Nach drei Jahren ist der Titel wieder in der Hauptstadt. Video

Barca nutzten auch die drei Tore eines überragenden Lionel Messi beim 4:1 (2:1) gegen den FC Malaga nichts mehr, der Titel geht zum ersten Mal seit 2008 wieder in die spanische Hauptstadt. Mit nunmehr 94 Punkten und der Rekord-Torquote von 115:30 ist Real an den letzten beiden Spieltagen vom Verfolger nicht mehr einzuholen. Die Katalanen haben 87 Zähler auf dem Konto - sieben weniger als der Erzrivale.

Balsam auf die Seele der Königlichen

Kurz vor Mitternacht war es geschafft, vier dunkle Jahre waren vorbei. Im Stadion von Athletic Bilbao lagen sich die Spieler von Real in den Armen, auf der Puerta del Sol im Herzen der spanischen Hauptstadt knallten die Korken, weltweit feierten Millionen Fans der Madrilenen den Triumph. Es war mehr als nur ein Trostpreis, den sich Trainer Jose Mourinho und seine Mannschaft nach dem verpassten Einzug ins Finale der Champions League bescherten. Es war Balsam auf die Seele eines Vereins, der sich selbst als größten Klub der Welt bezeichnet, den eigenen Ansprüchen in den vergangenen Jahren aber immer wieder hinterher hechelte. Zuletzt in der Königklasse, bei der Pleite im Halbfinale gegen Bayern München.

Den Torreigen in Bilbao eröffnete Gonzalo Higuain (16. Minute) nach Vorlage von Özil. Nur vier Minuten später traf der deutsche Nationalspieler selbst zum 2:0. Cristiano Ronaldo sorgte in der 59. Minute mit seinem 44. Saisontor für den Endstand(59.), nachdem er zuvor einen Elfmeter vergeben hatte (12.).

Mourinhos vierte Meisterschaft in einer Topliga

Die Meisterschaft ist auch ein besonderer Triumph für Mourinho. 2010 hatte der Portugiese in Madrid angeheuert. Die Aufgabenstellung war klar: Wieder Meister werden und die Champions League gewinnen. Teil eins hat er nun geschafft und damit seinen Ruf als einer der besten Trainer überhaupt zementiert. Nach den Titelgewinnen mit Porto, Chelsea und Inter Mailand feierte er nun seine vierte Meisterschaft in einer der großen europäischen Ligen. Das hat vor dem 49-Jährigen noch keiner geschafft. "Mourinho ist ein toller Lehrer und ein sehr starker Charakter", lobte Torschütze Özil seinen Chef: "Er kümmert sich um das Wohlergehen jedes einzelnen Spielers."

Özil hat ebenfalls gehörigen Anteil am Triumph der Madrilenen. Wenn auch nicht mehr so torgefährlich wie in der Vorsaison, war der Mittefeldspieler in seinem zweiten Jahr im Real-Trikot erneut unverzichtbarer Taktgeber und zudem bester Vorlagengeber der Primera Division. In Khedira etablierte sich der zweite DFB-Hoffnungsträger für die anstehende EURO in Polen und der Ukraine ebenfalls als wertvolle Stütze. Mit seinem Tor bei Reals 2:1 im "Clasico" vor knapp zwei Wochen beim FC Barcelona ebnete der Ex-Stuttgarter den Weg zum Titel zudem maßgeblich.

Große deutsche Tradition fortgesetzt

Die beiden deutschen Nationalspieler setzten damit zugleich eine große deutsche Tradition fort. Schon Günter Netzer, Paul Breitner, Uli Stielike, Bernd Schuster und Bodo Illgner feierten mit Real den Gewinn der spanischen Meisterschaft und werden zum Teil heute noch von den Fans der Madrilenen verehrt. Özil selbst ist auf einem ähnlichen Weg, bleibt aber gewohnt bescheiden. "Ich fühle mich hier sehr wohl. Es macht einfach Spaß, mit den Jungs zu kicken", sagte der 23-Jährige: "Real ist der beste Klub der Welt."

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