08.05.2012, 10:53 Uhr | sid
Niko Kovac, Co-Trainer des österreichischen Bundesligisten RB Salzburg, droht eine lange Sperre. (Quelle: imago)
Die Reaktion war heftig. Doch Niko Kovac, aktueller Co-Trainer bei Red Bull Salzburg, kommt nach seinem Kopfstoß gegen einen Zuschauer glimpflich davon. Der ehemalige Profi von Bayern München, Hertha BSC, Bayer Leverkusen sowie des Hamburger SV ist lediglich zu einer Geldstrafe von 500 Euro verurteilt worden. Kovac hatte am Sonntag beim Spiel der österreichischen Bundesliga bei Rapid Wien (1:0) einen Fan der Gastgeber attackiert.
Der Strafsenat der österreichischen Bundesliga sah von einer Sperre ab, da der frühere kroatische Nationalspieler zuvor massiv mit ausländerfeindlichen Sprüchen beleidigt und provoziert worden sei.
Kovac hatte nach dem Vorfall vom Schiedsrichter umgehend die Rote Karte gezeigt bekommen. Zudem hatte Georg Pangl, Chef der österreichischen Bundesliga, eine Untersuchung angekündigt, die letztlich aber mit einem milden Urteil für den Kroaten ausging.
Der ehemalige Profi hatte während der Auseinandersetzung noch eine Bierdusche abbekommen und soll dem Becherwerfer daraufhin Prügel angedroht haben. Der attackierte Fan erstattete wiederum Anzeige.
Quelle: sid
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