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Diego Maradona verlangt 50 Millionen Euro vom italienischen Staat

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Maradona fordert vom italienischen Staat Entschädigung

16.05.2012, 17:05 Uhr | sid

Diego Maradona verlangt 50 Millionen Euro vom italienischen Staat. Mardona will 50 Millionen Euro vom italienischen Fiskus. (Quelle: imago)

Mardona will 50 Millionen Euro vom italienischen Fiskus. (Quelle: imago)

Fußball-Idol Diego Maradona will im Streit mit dem italienischen Fiskus eine Entschädigung von 50 Millionen Euro verlangen. Nachdem seine Bemühungen um eine Einigung mit den italienischen Steuerbehörden, die die Rückzahlung von 38 Millionen Euro fordern, gescheitert sind, sei eine entsprechende Entschädigung angebracht, sagte Maradonas Rechtsanwalt Angelo Pisani.

Mit dieser Summe solle Maradona für den Imageschaden sowie für die Verluste mehrerer Verträge in Italien in den letzten zehn Jahren entschädigt werden. Der Argentinier hatte den italienischen Steuerbehörden angeboten, 3,5 Millionen Euro zu zahlen, um den Steuerstreit zu beenden. Das Angebot wurde von den Finanzbehörden jedoch abgelehnt.

Anwalt: Maradona Opfer einer absurden Verfolgung

Sollte der 51-Jährige mit seiner Entschädigungsforderung erfolgreich sein, werde er die Summe Fußballerstiftungen sowie den "Opfern des italienischen Steuersystems" zukommen lassen, berichtete Pisani. "Mein Mandant ist in Italien Opfer einer absurden Verfolgung. Maradona kann keinen Schritt auf italienischem Boden machen, ohne dass er von den Steuerbehörden verfolgt wird", sagte der Rechtsanwalt des Argentiniers.

Steuerbehörde nicht dialogbereit

Der Chef der Steuerbehörde, Attilio Befera, zeigte jedoch keine Dialogbereitschaft. "Es kann mit Maradona zu keiner Einigung kommen", sagte Befera. Derzeit läuft in Neapel erneut ein Prozess gegen den Weltmeister von 1986. Das Verfahren über angeblich 38 Millionen Euro Steuerschulden des einst besten Spielers der Welt wurde angestrengt, weil in einem vorangegangenen Prozess ein Formfehler vorgelegen hatte.

Maradona: "Man hat mich meiner Liebe beraubt"

Maradona hatte zuletzt immer wieder betont, dass er eine Geschichte beenden wolle, die "mein Leben vergiftet und mir viele Arbeitsgelegenheiten beraubt" habe. "Sie hat mir aber vor allem 18 Jahre Liebe der Neapolitaner entzogen. Ich bin kein Steuersünder, daher ist diese Situation für mich besonders bitter", sagte Maradona kürzlich. Der Star, der den SSC 1987 und 1990 zur Meisterschaft sowie 1989 zum UEFA-Pokal-Sieg geführt hatte, wird in Neapel wie ein Held verehrt.

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