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Manipulationsverdacht: Festnahme in Norwegen

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Norweger vorübergehend in Haft: Manipulationsverdacht

12.07.2012, 09:02 Uhr | dpa

Oslo (dpa) - Der Manipulations-Verdacht im bezahlten norwegischen Fußball hat zur ersten, vorübergehenden Festnahme eines Aktiven geführt. Eine Polizeisprecherin sagte im Rundfunksender NRK: "Unsere Verdachtsmomente haben sich verstärkt."

Die Freilassung des 24-Jährigen vom Drittligisten Follo FK nach einem Tag hinter Gittern begründete sie damit, dass keine Verdunklungsgefahr bestehe. Der Spieler soll Geld für die Beeinflussung von mindestens einem Punktspiel angenommen haben. Die Polizei wirft ihm Hehlerei vor. Fahndungschefin Gro Smogeli meinte bei NRK zum Fahndungsstand: "Wir können jetzt konkrete Summen an konkreten Personen festmachen." Man suche nun nach weiteren Beweisen für Verhöre mit weiteren Verdächtigten.

Der Verein hatte selbst Anzeige erstattet, nachdem ein Heimspiel gegen Østsiden nach einer 3:0-Führung noch mit 3:4 verloren gegangen war. Nach Angaben des Internetportals der Zeitung "VG Nett" sollen Wetten auf diese Partie sowie das Spiel Frigg gegen Asker (7:1) über 120 000 Kronen (16 000 Euro) den Manipulationsverdacht ausgelöst haben.

Zusätzlich getrübt wurde das Bild des norwegischen Fußballs durch freimütige Eingeständnisse zweifelhafter Wettpraktiken durch den Ex-Profi Claus Lundekvam. Der 39-Jährige hatte Osloer Journalisten berichtet, wie er und Mitspieler sich beim englischen Erstligaclub Southampton über Jahre ein "Zubrot" durch eigene Wetten auf bestimmte Ereignisse in Spielen mit eigener Mitwirkung verdient hätten.

Der Verband NFF hatte am Wochenende die Zweitliga-Partie Ullensaker/Kisa gegen Ham Kam wegen befürchteter Ergebnisabsprachen abgesagt. In Medien hieß es danach, dass sich ein konkreter Verdacht gegen eine in Schweden ansässige Wettmafia aus dem früheren Jugoslawien richte.

In einer NFF-Stellungnahme zur Festnahme des Follo-Spielers hieß es: "Das ist natürlich eine bemerkenswerte und ernste Entwicklung." Man müsse aber bis zum Abschluss der Ermittlungen von der Unschuld des Betroffenen ausgehen.

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