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AC Mailiand: Berlusconi will Gürtel bei Milan enger schnallen

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Berlusconi will Gürtel bei Milan enger schnallen

31.07.2012, 16:30 Uhr | sid

AC Mailiand: Berlusconi will Gürtel bei Milan enger schnallen. Silvio Berlusconi inmitten der Milan-Stars. (Quelle: imago)

Silvio Berlusconi inmitten der Milan-Stars. (Quelle: imago)

Der Präsident des AC Mailand, Silvio Berlusconi, hat eine Wende in der Einkaufspolitik des Renommierklubs angekündigt. Der Verkauf der Stars Zlatan Ibrahimovic und Thiago Silva an Paris St. Germain leiten laut Berlusconi eine neue Ära ein: "Es ist nicht mehr Zeit für millionenschwere Einkäufe. Jetzt müssen wir uns den FC Barcelona zum Vorbild nehmen und selbst Talente entdecken", sagte Berlusconi. Doch dafür brauche es Zeit.

Der 75 Jahre alte ehemalige italienische Ministerpräsident berichtete, er habe das Angebot in Höhe von 65 Millionen Euro von Paris Saint Germain für Ibrahimovic und Thiago Silva nicht ablehnen können: "Wir wollten die beiden Spieler nicht verkaufen. Sie haben aber gedrängt und wir haben auch an die Stabilität unserer Finanzen gedacht. Mit diesem Opfer werden unsere Bilanzen in den nächsten drei beziehungsweise vier Jahren in Ordnung sein."

Berlusconis Entscheidung, Ibrahimovic und Thiago Silva zu verkaufen, hatte den Protest der Milan-Tifosi ausgelöst. Deshalb hatte sich AC Milan bereit erklärt, unzufriedenen Anhängern das Geld für die Dauerkarten zu erstatten.

Gürtel enger schnallen

Riesensummen, wie jene, die er in den vergangenen Jahren in Milan gesteckt habe, könne er sich jetzt nicht mehr leisten. Man müsse in allen Bereichen den Gürtel enger schnallen.

"Meine Familie hat jährlich 50 Millionen Euro in den Fußball gesteckt. Heute wäre das für uns nicht mehr möglich, da wir auch die Ausgaben anderer Gesellschaften unserer Gruppe einschränken müssen."

Ausnahme bei Kaka denkbar

Mit Spielern wie Alexandre Pato, Robinho, Kevin-Prince Boateng und Antonio Cassano verfüge Milan immer noch über eine konkurrenzfähige Mannschaft.

Eine Rückkehr des Brasilianers Kaka von Real Madrid hält Berlusconi immerhin für möglich: "Kaka ist in unserem Herzen wegen seiner Eigenschaften als Spieler und als Mensch. Ich schließe seine Rückkehr nicht aus, man muss aber die Bedingungen betrachten", sagte der Milan-Boss.

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