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Therapie und Training: Oranje vor Spiel gegen Belgien

14.08.2012, 11:59 Uhr | dpa

Therapie und Training: Oranje vor Spiel gegen Belgien. Mit Trainer Louis van Gaal soll die Erneuerung des Oranje-Teams gelingen.

Mit Trainer Louis van Gaal soll die Erneuerung des Oranje-Teams gelingen. (Quelle: dpa)

Noordwijk (dpa) - Angespannt und so gar nicht typisch holländisch locker zeigten sich die Oranje-Spieler dieser Tage im Nordseebad Noordwijk.

Vor dem Freundschaftsspiel gegen Belgien am Mittwoch in Brüssel fand nur Arjen Robben ein paar Worte für die Journalisten. "Ich glaube, es ist gut, wenn wir einen Neuanfang machen", sagte der Bayern-Stürmer.

So viel ist deutlich: Ein geselliges Fußballspiel mit den Nachbarn wird es gegen Belgien nicht. Das Debakel der Europameisterschaft hängt wie eine düstere Wolke drohend über der Mannschaft. Punktlos waren die Niederlande in der Vorrunde ausgeschieden. Streitereien in der Mannschaft hatten die Atmosphäre vergiftet. Bondscoach Bert van Marwijk musste gehen.

Der frühere Bayerntrainer Louis van Gaal soll den Neubeginn möglich machen und Oranje bis ins Halbfinale der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien führen. "Ich will nicht zurückschauen", hatte er auf seiner ersten Pressekonferenz am vergangenen Freitag beschworen. Doch so einfach ist das nicht.

"Ich habe ein zwiespältiges Gefühl", räumte Robben ein. "Es sind Dinge passiert, die es fast unmöglich machen, als Gruppe gute Leistungen zu erbringen." Der neue Bondscoach wollte auch mit der Gruppe und einzelnen Spielern über die EM reden. Statt Training stand also zunächst Therapie auf dem Programm.

Doch auch der 61 Jahre alte van Gaal kann der Vergangenheit nicht entkommen. Dafür sorgten am Dienstag schon die Zeitungen mit großen Schlagzeilen. "Aufpassen vor einem neuen Debakel unter Van Gaal", warnte die Tageszeitung "De Volkskrant". Und auch die übrigen 16 Millionen Bondsoaches des Landes denken zurück an 2001, als van Gaal in seiner ersten Amtszeit die Qualifikation für die WM in Südkorea und Japan verpasste. Er musste gehen.

An das "Fiasko des Jahrhunderts", erinnert auch das Fußballmagazin "Voetbal International" in seinem aktuellen Heft. Und der für bissige Sprüche berüchtigte Kommentator Johan Derksen sieht keine Entwicklung beim Ex-Trainer von Ajax Amsterdam und dem FC Barcelona: "Louis hat sich nicht verändert", sagte er im niederländischen Fernsehen. "Er ist und bleibt ein egozentrischer Kontrollfreak." Und sei fehl am Platz: "Er ist ein guter Vereinstrainer, aber kein Bondscoach."

Van Gaal hat wenig Zeit, das Gegenteil zu beweisen und aus den Stars der Premier League, Bundesliga und Eredivisie eine Mannschaft zu schmieden, die angriffslustig und holländisch gesellig spielt. Am 7. September wartet bereits die Türkei im ersten Qualifikationsspiel.

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