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HSV-Profi Scharner legt sich mit ÖFB an

16.08.2012, 13:26 Uhr | dpa

HSV-Profi Scharner legt sich mit ÖFB an. Paul Scharner hat sich aus der österreichischen Nationalmannschaft zurückgezogen.

Paul Scharner hat sich aus der österreichischen Nationalmannschaft zurückgezogen. (Quelle: dpa)

Hamburg (dpa) - Hamburgs neuer Verteidiger Paul Scharner legt sich mit dem österreichischen Fußball-Verband (ÖFB) an.

Der 32 Jahre alte Nationalspieler bezeichnete nach seiner Verbannung aus der ÖFB-Auswahl die Darstellung des Verbandes, er habe bei Trainer Marcel Koller eine Schlüsselrolle im Nationalteam gefordert, als "absolut nicht zutreffend". "Schon bei meiner Ankunft in Österreich war den Medien zu entnehmen, dass ich gegen die Türkei und auch in Zukunft nicht mehr spielen werde", wurde HSV-Profi Scharner am Donnerstag auf der Vereins-Homepage zitiert.

Daraufhin habe er das Gespräch mit dem neuen Nationalcoach Koller gesucht. Der Schweizer habe ihm bestätigt, dass er trotz Scharners guten Leistungen künftig auf andere Spieler setzen werde. Statt auf ihn zu bauen habe Koller Scharner "in den Mannschaftsrat beordert, weil ich das Team pushen und führen sollte", erklärte der Profi weiter.

Scharner hatte am vergangenen Freitag einen Zweijahresvertrag beim Hamburger SV unterschrieben. Der Abwehrspieler war zuvor beim englischen Erstligisten West Bromwich Albion aktiv. Sein Vertrag dort war zum Saisonende nicht verlängert worden.

"Diese Rolle kann ich nicht akzeptieren und dafür kann ich mich auch nicht zur Verfügung stellen. Das kommt der Funktion eines Trainers gleich", merkte der Abwehrspieler zur Nationalmannschaft an. "Koller hat daraufhin die Aussage gemacht, dass ich unter ihm nicht mehr spielen werde. Deswegen habe ich die Mannschaft verlassen. Dann kann ich mich besser mit voller Kraft dem HSV widmen", berichtete Scharner, der beim HSV zurückerwartet wird.

Scharners Teamkollegen Christian Fuchs (FC Schalke 04) und Andreas Ivanschitz (FSV Mainz 05) reagierten mit Unverständnis auf dessen Abgang aus der ÖFB-Auswahl. "Eine Stammplatzforderung gibt es im modernen Fußball nicht. Das ist kein Punkt, den man fordern kann", sagte Ivanschitz über den kolportierten Vorstoß des HSV-Profis. Der ÖFB-Coach hatte den 32-Jährigen daraufhin aus seinen Planungen gestrichen. "Ich kann es nicht akzeptieren, wenn einer einen Stammplatz fordert. So war die Situation. Unter mir wird er sicher nicht mehr spielen", sagte der Schweizer in einem ORF-Interview.

"Ich kann die Entscheidung des Teamchefs nachvollziehen", betonte Ivanschitz. "Es ist für uns alle überraschend gekommen, damit hat keiner gerechnet", merkte Nationalmannschaftskapitän Fuchs an. "Man ist natürlich schon enttäuscht. Paul hat sich dafür entschieden. Damit ist es für uns abgehandelt." Laut Ivanschitz wurde das Thema teamintern "schnell angehakt", um gegen die Türkei voll konzentriert bei der Sache zu sein. Österreich gewann mit 2:0.

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