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ÖFB schließt Scharner aus Nationalteam aus

17.08.2012, 14:12 Uhr | dpa

ÖFB schließt Scharner aus Nationalteam aus. Paul Scharner wurde aus dem Nationalteam Österreichs geworfen.

Paul Scharner wurde aus dem Nationalteam Österreichs geworfen. (Quelle: dpa)

Hamburg (dpa) - Deutschlands WM-Qualifikationsgegner Österreich hat Abwehrspieler Paul Scharner offiziell und endgültig aus der Nationalmannschaft verbannt.

Das Präsidium des österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) beschloss in einer Sitzung am Donnerstag einstimmig, dass der 32 Jahre alte Profi in Diensten des Hamburger SV "unabhängig von der Person des Teamchefs, künftig in keine österreichische Nationalmannschaft mehr einberufen wird", wie der Verband bekanntgab.

Scharner hatte wenige Stunden vor dem Länderspiel gegen die Türkei (2:0) das Teamhotel verlassen. Er soll für die im September beginnende WM-Qualifikation eine Schlüsselrolle gefordert haben, die ihm Teamchef Marcel Koller nicht zugestehen wollte. Der Coach erhielt für seine Vorgehensweise die Rückendeckung des ÖFB-Präsidiums. Österreich ist am 11. September in Wien der zweite deutsche Kontrahent auf dem Weg zur WM 2014 in Brasilien. Weitere Gegner sind Irland, Schweden, Kasachstan und die Färoer.

Beim HSV sorgte der Trubel um den neuen Verteidiger nicht für Unruhe. "Er wird hier gut aufgenommen und war sich der Konsequenz bewusst", sagte HSV-Trainer Thorsten Fink am Freitag zwei Tage vor dem DFB-Pokalspiel beim Karlsruher SC. Scharner hat erst am vergangenen Freitag einen Zweijahresvertrag in der Hansestadt unterschrieben. Der Verteidiger war zuvor beim englischen Erstligisten West Bromwich Albion aktiv, dann aber vereinslos.

"Paul ist mental ein starker Spieler, so kann er sich besser auf uns konzentrieren", betonte Fink, der keine Angst hat, dass der neue Innenverteidiger auch in Hamburg für Ärger sorgt. Nach der Rückkehr von Scharner am Donnerstag aus Wien führte der HSV ein Gespräch mit ihm.

Der Fußball-Bundesligist verpflichtete den Ex-Nationalspieler, um eine Alternative zu den gesetzten Innenverteidigern Michael Mancienne und Jeffrey Bruma zu haben. So wird Scharner schon in Karlsruhe auf der Bank sitzen. Nötig war die Verpflichtung geworden, weil der HSV den Serben Slobodan Rajkovic aus dem Profiteam ausgeschlossen hatte. Der Abwehrspieler war im Training handgreiflich gegen Mitspieler geworden.

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