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Kuranyi: Späterer Job beim VfB "wäre ein Traum"

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Kuranyi: Späterer Job beim VfB "wäre ein Traum"

22.08.2012, 13:05 Uhr | dpa

Kuranyi: Späterer Job beim VfB "wäre ein Traum". Kevin Kuranyi hat seinen Fixpunkt in Stuttgart.

Kevin Kuranyi hat seinen Fixpunkt in Stuttgart. (Quelle: dpa)

Stuttgart (dpa) - Hier fing alles an. Beim VfB Stuttgart hat Kevin Kuranyi den Durchbruch geschafft, Karriere gemacht und es zum Nationalspieler gebracht. Hier könnte sich der Stürmer auch einen Job nach seinem Karriereende als Fußball-Profi vorstellen.

"Das wäre ein Traum. Der VfB ist mir ans Herz gewachsen", sagte Kuranyi vor dem Playoff-Hinspiel zwischen seinem Ex-Club und Dynamo Moskau.

VfB-Sportdirektor Fredi Bobic würde es begrüßen, wenn Kuranyi eines Tages eine Funktion bei dem schwäbischen Bundesligisten übernehmen würde. "Er kann jederzeit zurückkommen. Aber er hat ja noch ein paar Jährchen." Schließlich hat der 30-Jährige, der in dieser Saison bei Dynamo zum Kapitän aufstieg, bei dem Moskauer Top-Club seinen Vertrag erst vor kurzem bis 2015 verlängert. Angeblich 4,8 Millionen Euro netto soll Kuranyi jährlich kassieren.

Trotz aller Heimatliebe gibt es für den Kicker mit den Multi-Kulti-Wurzeln und den Staatsangehörigkeiten von Deutschland, Brasilien und Panama also zumindest finanziell keinerlei Grund, schon jetzt nach Stuttgart zurückzukehren. Zumal sich Kuranyi, seine Frau Viktorija und die beiden Kinder Karlo und Vivien in der russischen Metropole wohlfühlen. "Dort laufen keine Bären auf der Straße herum und es herrschen auch nicht immer 40 Grad Minus", sagte er spöttisch zu immer noch weit verbreiteten Klischees.

Aber Stuttgart bleibt für Kuranyi die Heimat. "Hier fühle ich mich Zuhause. Hier leben unsere Familien, und nach meiner Karriere wollen wir nach Stuttgart zurückkommen", versicherte er. Außer den Angehörigen hat der gesellige Kuranyi in der baden-württembergischen Landeshauptstadt jede Menge Kumpel und Freunde. Wenn es irgendwie geht, fliegt er einmal im Monat vom rund 2000 Kilometer östlich liegenden Moskau an den Neckar.

Nach der Familienrückkehr Mitte der 90er aus Brasilien ins Schwabenland kam Kurayni als 15-Jähriger zum VfB. In der Saison 2002/03 schaffte der torgefährliche, laufstarke und einsatzfreudige Nachwuchsstürmer unter dem damaligen Trainer Felix Magath den Durchbruch und gehörte zu den viel gerühmten "Jungen Wilden".

Auch in der deutschen U21-Nationalmannschaft überzeugte Kuranyi. Im März 2003 debütierte er im A-Team als Einwechselspieler im EM-Qualifikationsspiel gegen Litauen. Zunächst hatte er jedoch gezögert, ob er für Deutschland spielen oder lieber auf ein Angebot der Selecao spekulieren solle.

Während es beim VfB (bis 2005) und danach beim FC Schalke 04 (bis 2010) für den sympathischen Torjäger meist gut lief, musste er in der Nationalmannschaft einige herbe Rückschläge wegstecken. Ausgerechnet beim "Sommermärchen 2006" gehörte Kuranyi nicht zum WM-Aufgebot von Jürgen Klinsmann. "Ich bin wirklich sprachlos, zutiefst enttäuscht und werde nun einige schlaflose Nächte haben", verriet er damals.

Zum endgültigen Bruch kam es im Oktober 2008: Wegen seiner Nichtnominierung für den 18er-Kader verließ er während der WM-Qualifikationspartie gegen Russland frustriert das Stadion. Trotz einer späteren Aussprache mit Bundestrainer Joachim Löw war Kuranyis Karriere in der Nationalelf nach 52 Einsätzen und 19 Toren vorbei.

"Ich fand es schade, dass er plötzlich aus der Nationalmannschaft weg war, weil er gute Qualitäten besaß", bedauert Bobic noch jetzt das unrühmliche Ende. Der VfB-Manager spielte einst sogar mit Kuranyi für Deutschland. "Wir hatten viele lustige Geschichten. Das bleibt aber unter uns", sagte Bobic. Kuranyi selbst will das Reizthema Nationalmannschaft "nicht mehr kommentieren".

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