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Serie A: Dem AC Mailand laufen die Fans davon

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Milan laufen die Fans davon

28.08.2012, 15:44 Uhr | dpa

Serie A: Dem AC Mailand laufen die Fans davon. Zuschauerschwund: Leere Ränge sind im Stadion des AC Mailand mehr und mehr an der Tagesordnung. (Quelle: imago)

Zuschauerschwund: Leere Ränge sind im Stadion des AC Mailand mehr und mehr an der Tagesordnung. (Quelle: imago)

Keine Stars, keine Fans! Nach dem Ausverkauf wichtiger Spieler laufen dem AC Mailand immer mehr Anhänger davon. Nur 22.106 Tifosi haben in dieser Saison der Serie A bislang eine Dauerkarte für die Milan-Heimspiele gekauft. Nach dem Gewinn des Meistertitels vor einem Jahr waren es noch 31.233 Saisontickets.

Der Dauerkartenverkauf dauert zwar noch bis Mitte September, einen Sturm auf die Tickets können die Rossoneri aber nicht mehr erwarten. Den missratenen Saisonauftakt gegen Sampdoria Genua (0:1) wollten nur 36.288 Zuschauer im Giuseppe Meazza-Stadion sehen. Das ist Provinzniveau und für den noblen Klub von Silvio Berlusconi ein bitterer Rückschlag.

Langweiliger Sparmeister

1992 konnte Milan noch die Rekordzahl von 71.895 Dauerkarten absetzen. Wegen der Live-Übertragungen im Pay TV, der Wirtschaftskrise und dem unkomfortablen Stadion in San Siro sind die Dauerkartenverkäufe in den vergangenen Jahren aber kontinuierlich zurückgegangen.

Der jüngste Einbruch ist aber auf den Verkauf der Superstars Zlatan Ibrahimovic und Thiago Silva zurückzuführen. Beide gingen zu Paris Saint-Germain. Das brachte den Mailändern durch Ablösesummen und eingesparte Gehälter insgesamt ein Plus für die Bilanz von rund 170 Millionen Euro, kostet nun aber viele Fans. Milan steht als langweiliger Sparmeister da.

Routiniers werden vermisst

Die Fans vermissen auch die abgewanderten Routiniers Clarence Seedorf, Mark van Bommel, Alessandro Nesta, Gianluca Zambrotta, Gennaro Gattuso und Filippo Inzaghi, mit denen sie sich über Jahre identifiziert haben. Zudem ging auch noch der zwar stets umstrittene, aber manchmal genial spielende Stürmer Antonio Cassano zum Stadtrivalen Inter Mailand. Für ihn kam im Tausch Inter-Angreifer Giampaolo Pazzini. Der ist zwar wie Cassano Nationalstürmer, aber bei weitem nicht so schillernd.

Zudem ist der Versuch des AC gescheitert, Kaká von Real Madrid zurückzuholen. Die Spanier wollen den brasilianischen Mittelfeldspieler allenfalls verkaufen, Milan will ihn jedoch nur ausleihen. "Der Deal ist zu riskant", sagte Milans Vizepräsident Adriano Galliani und verwies auf das spanische Steuersystem. Dagegen klappte immerhin die Verpflichtung eines weiteren Stürmers: Bojan Krkic kommt vom AS Rom.

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