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Drei Tore vom "verrückten" Pazzini für Milan

02.09.2012, 12:42 Uhr | dpa

Drei Tore vom "verrückten" Pazzini für Milan. Milans Giampaolo Pazzini (r) bringt Nicolo' Cherubin in Not.

Milans Giampaolo Pazzini (r) bringt Nicolo' Cherubin in Not. (Quelle: dpa)

Bologna (dpa) - Milans neuer Stürmerstar Giampaolo Pazzini hat seinem Spitznamen "Pazzo" ("Der Verrückte") mal wieder alle Ehre gemacht. Mit einer Wahnsinnsleistung schoss der Nationalstürmer den AC Mailand am zweiten Spieltag der italienischen Fußball-Meisterschaft zum 3:1-Sieg beim FC Bologna.

Damit bewahrte der Neuzugang vom Lokalrivalen Inter die Rossoneri nach der 0:1-Heimpleite zum Auftakt gegen Sampdoria Genua vor einem kompletten Fehlstart in die Serie A-Saison.

"Diese Tore widme ich denen, die an mich geglaubt haben", sagte der 28-Jährige und dachte dabei an seinen alten Club. Bei Inter fühlte sich der Stürmer nicht mehr wertgeschätzt. Vor Freude über seine drei Tore schnappte sich "Pazzo" nach Abpfiff den Ball und nahm ihn mit nach Hause. Am Sonntag wurde der Matchwinner in allen Zeitungen gefeiert: "Pazzo, Pazzo, Pazzo", titelte die "Gazzetta dello Sport".

In Bologna hatte er am Samstagabend die Rotschwarzen in der 16. Spielminute per Foulelfmeter in Führung gebracht. Nachdem Nationalmannschaftskollege Alessandro Diamanti ebenfalls per Strafstoß (42.) für Bologna ausgeglichen hatte, machte "Pazzo" den Auswärtssieg mit einem Doppelschlag perfekt. Seine Tore in der 77. und 85. Minute bescherten Pazzini bei Milan einen Einstand nach Maß und brachten den Vize-Meister damit in der Liga wieder auf Kurs.

"Dieser Sieg gibt uns Enthusiasmus und Gelassenheit", sagte Pazzini und betonte: "Wir müssen an den Titelgewinn glauben." Nach der Tore-Gala seines neuen Stürmers sprach sogar Milan-Trainer Massimiliano Allegri wieder schüchtern vom Titel: "Ich habe immer gesagt, dass wir uns mit den besten Drei messen und folglich auch um die Meisterschaft kämpfen." Vor dem Saisonstart hatte Allegri Meister Juventus Turin noch zum praktisch unschlagbaren Top-Favoriten erklärt und damit im Milan-Lager für Verärgerung gesorgt.

Auch wenn Milan seinen Wunschspieler Kaká wieder nicht bekommen konnte, haben die Last-Minute-Transfers in den letzten Tagen dem Club doch zusätzliches Selbstvertrauen gegeben. Nur einen Tag nach seinem Wechsel von Manchester City in die norditalienische Metropole feierte Nigel de Jong sein Debüt. Der Niederländer wurde nach 41 Minuten für den vom AC Florenz gekommenen Deutsch-Italiener Riccardo Montolivo eingewechselt. Auch der vom AS Rom verpflichtete Stürmer Bojan Krkic lief bereits für die Mailänder auf.

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