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Sommer-Kaufrausch in den Ligen

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Sommer-Kaufrausch in den Ligen

02.09.2012, 13:41 Uhr | dpa

Sommer-Kaufrausch in den Ligen. PSG gönnte sich Zlatan Ibrahimovic.

PSG gönnte sich Zlatan Ibrahimovic. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Nur die Scheichs aus Paris hatten diesmal noch tiefere Taschen als Roman Abramowitsch. Der Chelsea-Mäzen spendierte dem Champions-League-Sieger im Sommer-Kaufrausch ein Transferpaket von mehr als 100 Millionen Euro.

Knapp ein Sechstel der Gesamtausgaben der englischen Premier League für neue Fußballprofis in dieser Wechselperiode. Krösus aber war das aus Katar alimentierte Paris Saint-Germain mit Investitionen von rund 140 Millionen Euro in Stars wie Zlatan Ibrahimovic. Und weil das Transferfenster in Frankreich noch bis Dienstag geöffnet ist, soll im niederländischen Nationalspieler Gregory Van der Wiel noch ein weiterer Hoffnungsträger nach Paris kommen.

Die spendabelste Liga war indes abermals die englische Eliteklasse. Nach Berechnungen des "Daily Telegraph" erwirtschafteten die Premier-League-Clubs ein Transferminus von knapp 330 Millionen Euro, insgesamt gaben die 20 Vereine bis zum Ende der Wechselfrist am Freitagabend mehr als 600 Millionen Euro aus. Zum Vergleich: Die Bundesliga investierte 245 Millionen Euro. In letzter Minute justierte vor allem Meister Manchester City seinen schon edel bestückten Kader nach und holte gleich vier Neue. "Ich denke, so können wir unsere Mannschaft verstärken", meinte ManCity-Trainer Roberto Mancini.

Für rund 20 Millionen Euro verpflichteten die Sky Blues Mittelfeldspieler Javi García vom portugiesischen Spitzenclub Benfica Lissabon. Zudem kam der Brasilianer Maicon von Inter Mailand. Ebenfalls aus Italien wechselte der erst 19 Jahre alte serbische Innenverteidiger Matija Nastasic vom AC Florenz zu ManCity - Scott Sinclair heuerte von Swansea an. Auf der Gegenseite gab Englands Champion den Mittelfeldabräumer und ehemaligen HSV-Kicker Nigel de Jong an den AC Mailand ab.

Tottenham Hotspur reagierte auf sein Torwartproblem und lotste für rund zehn Millionen Euro den französischen Nationalspieler Hugo Lloris von Olympique Lyon an die White Hart Lane. Dagegen platzte der erhoffte Deal mit Wunschspieler Joao Moutinho vom FC Porto noch.

Teuerster Akteur in England war in dieser Transferperiode Chelseas belgischer Offensivmann Eden Hazard für geschätzte 40 Millionen Euro Ablöse. Weitere Stars wie der Brasilianer Oscar trieben die Ausgaben der "Blues" auf 81 Millionen Pfund. Einnahmen erzielte Chelsea hingegen praktisch keine, weil die meisten Profis wie Didier Drogba ablösefrei gingen. Der Europäischen Fußball-Union UEFA, die auf finanzielles Fairplay drängt, dürfte das kaum gefallen.

Michael Essien verließ die Londoner noch in letzter Sekunde. Der 29-Jährige wechselte auf Leihbasis zu Real Madrid und wird damit ein weiterer Konkurrent für den deutschen Nationalspieler Sami Khedira im defensiven Mittelfeld. Auch für Mesut Özil wird es bei den Königlichen kaum einfacher, nachdem Luka Modric für mehr als 30 Millionen Euro von den Tottenham Hotspur kam.

Ansonsten aber machte sich in Spanien eher die Wirtschaftskrise bemerkbar. Die meisten Clubs mussten auf dem Spielermarkt Zurückhaltung üben, neben Reals Modric kosteten nur die Barcelona-Neuzugänge Jordi Alba (vom FC Valencia) und Alex Song (FC Arsenal) eine zweistellige Millionensumme.

Im einstigen Legionärsparadies Italien kamen die angeschlagenen Vereine der Serie A ungefähr auf eine ausgeglichene Transferbilanz, die meisten Wechsel spielten sich innerhalb der Liga ab. So ging Nationalstürmer Giampaolo Pazzini von Inter Mailand zum Stadtrivalen AC. Juventus Turin konnte sich immerhin noch Torjäger Nicklas Bendtner vom FC Arsenal leisten, allerdings nur als Leihgeschäft.

Und so ist das Serie-A-Comeback des 35 Jahre alten Luca Toni fast schon einer der prominentesten Sommer-Transfers in Italien. Der ehemalige Bundesliga-Torschützenkönig kehrte Al-Nasri in Dubai den Rücken und schloss sich für ein Jahr seinem alten Club AC Florenz an.

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