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WM-Qualifikation: Schwere Aufgaben für van Gaal und Capello

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Schwere Aufgabe für van Gaal, Deschamps und Capello

07.09.2012, 13:39 Uhr | dpa

WM-Qualifikation: Schwere Aufgaben für van Gaal und Capello. Louis van Gaal steht beim ersten Spiel der "Elftal" gegen die Türkei unter großem Druck.

Louis van Gaal steht beim ersten Spiel der "Elftal" gegen die Türkei unter großem Druck. (Quelle: dpa)

Düsseldorf (dpa) - Trotz schwacher EM herrschen hohe Ansprüche. Mit dem Start in die WM-Qualifikation beginnen für Louis van Gaal, Didier Deschamps und Fabio Capello knifflige Missionen. Mit dem Beginn der WM-Qualifikation starten die prominenten Fußball-Lehrer in das Unternehmen Wiedergutmachung.

Obwohl die Teams aus den Niederlanden, Frankreich und Russland bei den Titelkämpfen in Polen und der Ukraine patzten, sollen die erst im Juli verpflichteten Trainer den Weg in das Fußball-Paradies Brasilien ebnen.

Unter großem Druck steht der ehemalige Bayern-Coach van Gaal. Zum einen trifft seine Mannschaft gleich im ersten Spiel auf den stärksten Gruppengegner Türkei. Zum anderen droht die fünfte Schlappe in Serie und damit ein Negativrekord in der Geschichte der "Elftal".

Seine zweite Amtszeit als Bondscoach begann mit einer Niederlage in Belgien (2:4). Zudem machte van Gaal wie schon in München seinem Ruf als Eigenbrötler zuletzt alle Ehre. Das Fehlen solch namhafter Profis wie Rafael van der Vaart (Hamburg), Ibrahim Afellay (Schalke), Gregory van der Wiel (Paris) und Nigel de Jong (AC Mailand) im Aufgebot für das Duell am Freitag in Amsterdam sorgt für lebhafte Diskussionen. Genau wie seine Ankündigung, den Schalker Klaas-Jan Huntelaar für Robin van Persie (Manchester City) stürmen zu lassen. Von den Schlagzeilen lässt sich van Gaal nicht beirren: "Ich sitze hier voller Selbstvertrauen."

Noch schwieriger als für van Gaal dürfte die Aufgabe für Deschamps werden. Schließlich muss sich die "Equipe tricolore" um Bayern-Star Franck Ribéry in der einzigen europäischen Fünfer-Gruppe mit Welt- und Europameister Spanien messen. Siege in den ersten Qualifikationsspielen in Finnland am Freitag und gegen Weißrussland am Dienstag sollen eine gute Ausgangsposition für die vermeintlichen "Endspiele" gegen die Spanier garantieren.

"In einer Fünfer-Gruppe kannst du es dir nicht erlauben, Punkte zu verlieren", kommentierte der Nachfolger von Laurent Blanc voller Hoffnung auf einen Traumstart. Die für die acht besten Gruppenzweiten vorgesehenen nervenaufreibenden Playoff-Spiele will Deschamps seiner Mannschaft trotz der scheinbar übermächtigen Konkurrenz aus Spanien ersparen: "Wir streben in unserer Gruppe Rang eins an." Alle neun Gruppensieger qualifizieren sich direkt für Brasilien.

Dritter im Bund der Hoffnungsträger ist Capello. Der Frust über das frühe EM-Aus Russlands und Querelen im Verband machen es dem 66 Jahre alten Nachfolger von Dick Advocaat nicht leicht. Vom Italiener Capello wird nicht nur die Qualifikation für die WM in Brasilien erwartet: Mit Blick auf die Titelkämpfe 2018 in Russland soll er für eine Verjüngung der "Sbornaja" sorgen.

Wohl auch deshalb steht Superstar Andrej Arschawin (FC Arsenal) erstmals seit 2008 nicht im Kader. Damit will "Don Fabio" dazu beitragen, dass die vielen Einzelkönner teamfähiger werden. "Capello legt großen Wert auf mannschaftliche Disziplin", sagte Mittelfeldspieler Roman Schirkow (St. Petersburg) vor der Partie gegen Nordirland.

Ottmar Hitzfeld gehört nicht zum Kreis der Neuen, stand aber dennoch in der Diskussion. Sein Engagement als Kolumnist eines großen Verlags brachte ihm in der Schweiz Kommentare über ein "untragbares Doppelmandat" ein. "Ich bin froh, wenn es ab Freitag wieder um Fußball geht", wurde der einstige Dortmunder und Münchner Meistercoach vor dem Duell in Slowenien im "Kicker" zitiert.

Dagegen ging es für Cesare Prandelli vergleichsweise ruhig zu. Der zweite EM-Rang macht den Italienern Mut für die Partie in Bulgarien. Allerdings muss der Coach auf "Deutschland-Schreck" Mario Balotelli verzichten, der nach einem Laser-Eingriff am Auge ausfällt. Torwart Gianluigi Buffon warnte mit Verweis auf die starke Konkurrenz aus Tschechien, Dänemark und Bulgarien vor Übermut: "In der Gruppe sind drei bis vier ernstzunehmende Außenseiter. Von daher müssen wir voll konzentriert sein."

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